FUCHSBLOG

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Frühjahrsmüdigkeit bei Tieren...

...gibt es sie tatsächlich? Während viele der Überzeugung sind, dass dieses Phänomen bei uns Menschen eher eingebildet ist, würde es sich bei Wildtieren zumindest plausibel erklären lassen.

Die Nachwehen des Winters: Ein Mix aus verringerter Bewegung, Vitamin- und Nährstoffmangel durch veränderte Kost und weniger Sonnenstrahlen durch kürzere Tage könnte tatsächlich zu einer gewissen Trägheit führen.

 

Ob dieser Fuchs nun an Frühjahrsmüdigkeit leidet oder sich einfach nur ein Nachmittagsschläfchen gönnen wollte, sei dahin gestellt. Tatsache ist, dass er aus dem Gähnen nicht mehr heraus kam und sich rd. 10 Meter vor mir direkt am Wegesrand niederließ und schlief. Ich konnte ihm bestimmt zehn Minuten lang dabei zusehen. Ab und an bewegte sich ein Ohr oder er lugte aus einem Auge, um gleich darauf wieder einzuschlafen.


Foxy...!!

Wie schön ist das denn?!!

Wenige Stunden vor dem Jahreswechsel bereitet mir ein ganz besonderer Fuchs eine ganz besondere Freude.

Erinnert ihr euch noch an meine Foxy? Die liebe Füchsin, mit der meine Fuchsgeschichte vor zwei Jahren begann? Die ich anfangs für einen 'Er' gehalten hatte, bis sie mir ihre Jungen vorstellte. Die, um die ich mich im Sommer so sehr gesorgt hatte, weil sie mehr tot als lebendig aussah und die ich jetzt so lange nicht mehr zu Gesicht bekommen habe.

Genau dieses liebe Tier hat sich mir endlich wieder gezeigt. Und was noch viel, viel schöner ist, es geht ihr sichtlich gut.

Ach mein lieber Fuchs, du machst mich immer wieder zum glücklichsten Menschen.

Rückblick

Januar 2015

Mein erster Kontakt mit der kleinen Foxy.

Januar 2016

Beiderseitiges Vertrauen.

April 2016

Die Jungen waren gerade geboren und Foxy sah sehr mager aus.

Juni 2016

Sie kümmert sich aufopferungswillig um die inzwischen kräftig ausschauenden Jungen und sieht selbst völlig am Ende aus.



Füchse, die bellen, beißen nicht...!

Ja, ja, was so ein richtiger Macho ist, der kann Frau schon mal beeindrucken. Wildes Imponiergehabe, große Klappe, Eindruck schinden...

Aber wie war das noch mit dem Sprichwort "Hunde, die bellen..."?

Egal, ob Hund, Mensch oder Fuchs, sie sind doch alle irgendwie gleich...

Frau hielt dem Blick eisern stand. Und er? Er rannte davon und wurde nicht wieder gesehen.


Vom Goldstück zum ROT-Fuchs

Es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis die schönen bunten Herbstfarben verschwunden sind. Der Wetterbericht hatte für heute Sonne angekündigt. Also bin ich in aller Frühe raus, in der Hoffnung Fuchs ein letztes Mal im goldenen Licht zu erwischen.

Was soll ich sagen... Er hat mir diese Freude gemacht.

Die gerade aufgegangene Sonne ließ das vertrocknete Laub und den Fuchs im goldenen Licht erstrahlen. Mein Goldstück!

Den ganzen Vormittag über ließ sich er sich immer wieder blicken. Drehte dann erneut seine Jagdrunde und kam wieder zurück, um nach 'dem Rechten zu schauen'. So verlässlich ausdauernd habe ich ihn bislang noch nicht erlebt. Das brachte mich auf die Idee, ihn 100m weiter zu einem Baum zu locken, der sein schönes rotes Laub abgeworfen hatte. 

Den ganzen Herbst über hatte ich mir vorgestellt, ihn an diesem Ort zu fotografieren, leider vergebens. Inzwischen lag zwar all das rote Laub bereits auf dem Boden. Aber es war immernoch kräftig gefärbt...
Den ganzen Herbst über hatte ich mir vorgestellt, ihn an diesem Ort zu fotografieren, leider vergebens. Inzwischen lag zwar all das rote Laub bereits auf dem Boden. Aber es war immernoch kräftig gefärbt...

Als er das nächste Mal von seiner Runde zurückkam, stand ich bereits ein ganzes Stück weiter. Er erblickte mich, sah sich prüfend um und kam dann aber doch auf mich zu, während ich ganz langsam rückwärts in Richtung Baum ging. Wir brauchten ziemlich lange, am Ende stand er aber genau dort, wo ich ihn haben wollte, im rot gefärbten Laub. Ach, mein lieber ROT-Fuchs, du bist einmalig!! Ich danke dir.


Meine Lieblingsfarbe? Fuchs!

Da sind wir wieder mitten drinnen, im Herbst. Und abermals stelle ich fest, wie besonders schön sich Fuchs zu dieser Zeit in der Natur zeigt.

Ton in Ton mit verfärbtem Laub lässt er sich selbst bei nasstrübem Wetter immer wieder einmal blicken. Das Fell passt sich wunderbar den vielen Gelb- und Rottönen an. Egal ob sonnig leuchtend oder gedeckt trüb. Er passt einfach in keine andere Jahreszeit so harmonisch hinein, wie in den Herbst.

 

Meine Lieblingsfarbe: Fuchs!


20mm

Üblicherweise fotografiert man im Bereich Wildlife natürlich mit einem Tele. Je länger die Brennweite, desto größer die Chance, dass sich das Tier durch die weite Entfernung nicht durch den Fotografen gestört fühlt.

Hier in der Stadt gilt das nicht immer. 'Meine Füchse' haben sich im Laufe der letzten zwei Jahre so an meine Anwesenheit gewöhnt, dass sich ab und an mal einer direkt an mich heran traut. Da sitze ich dann da mit meinen 300mm und habe nicht als die Pupille seines Auges auf dem Bild. 

Deshalb unternahm ich einen Versuch mit 20mm Brennweite. Lustig, wie sich die perspektivische Verzeichnung ändert, wenn der Fuchs einen Meter vor der Linse steht.


Lauf Mäuschen, lauf...!

Ich durfte heute dem Fuchs bei der Mäusejagd, einem ewig andauerndem Spiel mit der Maus und dem Vertilgen aus nächster Nähe zusehen. Meine Begeisterung vor Ort war in etwa so groß wie der Kloß im Hals, den ich jetzt beim Sichten der Fotos habe.

Armes Mäuschen!! Du hattest sicher unzählige Male die Hoffnung, doch noch entkommen zu können. Immer wieder ließ er dich ein Stück weit entkommen, um dich anschließend um so begeisterter wieder einzufangen. Dabei stand von Beginn an fest, dass du keine Chance haben würdest.

Ein Foto gibt es aber dann doch, bei dem auch ich über das ganze Gesicht grinsen kann. Fuchs läuft auf mich zu, lächelt in die Kamera und verliert dabei seine Beute...

Irgendwann wurde das arme Mäuschen dann endlich erlöst. Ja, ich weiß, so ist die Natur. Fressen und gefressen werden. Aber schön muss ich das ja trotzdem nicht finden... Aber Fuchs scheint immerhin zufrieden zu sein.


Wiedersehen mit einem jungen Hübschen...

Es ist immer wieder ein Glücksgefühl, einen der Jungen aus dem Frühjahr wiedersehen zu dürfen. Heute hat mir dieser Hübsche die Freude gemacht. Das Treffen hätte auch unter dem Begriff 'Hypnose' stattfinden können. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wer hier wen mit tiefen Blicken gefesselt hat.

Sehr erstaunt bin ich bei diesem Tier, wie unterschiedlich es auf den Fotos aussieht. Man könnte meinen, es handele sich um zwei verschiedene Füchse. Aber es ist definitiv ein und derselbe, aufgenommen in einem Zeitfenster von nur einer halben Stunde.


Danke, Hans!

Seit sich ab und an mal ein Fuchs dicht an mich heran gewagt hat, habe ich diesen Gedanken: Weshalb ist denn niemand in der Nähe, der mich zusammen mit dem Fuchs mit der Kamera oder dem Handy einfangen kann?

 

Jetzt ist dieser Moment gekommen. Ich danke dir vielmals Hans, dass du uns so geduldig und still mit Abstand beobachtet hast und diese schönen Bilder gemacht hast. Es war ein tolles Erlebnis und ich freue mich, dich kennengelernt zu haben. 


So müde wie heute war ich seit gestern nicht mehr!

Es ist früher Abend, das Thermometer hat die 30 Grad-Grenze immer noch nicht unterschritten, aber ich packe trotzdem meinen Rucksack.

Die Familie lacht mich aus und prophezeit, ich würde bei der Hitze weder Mensch noch Tier begegnen. Egal, ich muss mal wieder raus und zur Not gibt es ja noch Blümchen und Käferchen, die ich ablichten kann.

 

Nach meinem Fußmarsch suche mir ein schattiges Plätzchen in der Nähe der Stelle, an der ich das letzte Mal Foxy begegnet war. Lustlos lasse ich meinen Blick kreisen, nichts zu sehen, ich visiere dann einen Grashalm an, drücke aber nicht ab. Wozu auch?!

Was mach ich hier eigentlich...? Rumsitzen, schwitzen, gähnen und (ja, tatsächlich!) langweilen...

Die Familie hat also doch recht. Im gewissen Sinn jedenfalls. Und zwar dann, wenn ich jetzt meinem Drang, mich wieder auf den Heimweg zu machen, nachgehe.

Und während ich abwäge, hin- und herüberlege, still vor mich hin fluche, da habe ich plötzlich das Gefühl, nicht mehr allein hier zu sein...

 

Ich blicke auf und sehe Foxy, wie sie mich aus der Ferne beobachtet. Ich kann mir einen kleinen Freudenjuchzer einfach nicht verkneifen. Als wäre das das Zeichen,

auf das sie gewartet hat, kommt sie geradlinig auf mich zu und legt sich ohne jegliches Zögern in weniger als 2 Meter Entfernung zu mir ins Gras. 

Ach, wie ich mich freue, sie wiederzusehen!! Das Fell ist nicht mehr so arg struppig und ihr Blick ist wieder klar und sanft. Ich könnte sie stundenlang ansehen.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich dann nicht doch irgendwann zur Kamera greifen würde. Meine Füchsin lässt sich ja eh nicht mehr durch das Auslösen stören. Sie langweilt sich wohl sogar schon... Oder ist es doch eher die Hitze, die sie veranlasst, ein Nickerchen zu machen?

20 Minuten später reckt sie sich, steht auf und geht -ebenso zielstrebig wie sie gekommen ist- einfach davon. Kein Blick, nichts. Nein, du liebes Tier, ich nehme dir das nicht übel. Ich bin einfach nur dankbar!!!!


Zwischen Freud und Leid

Hätte mir jemand prophezeit, ich würde eines Tages meine geliebte Foxy nicht erkennen, so hätte ich energisch widersprochen. Aber genau das ist geschehen.

 

Auf den Tag genau vor 2 Monaten hatte ich sie mit ihren beiden Jungen das letzte Mal gesehen. Sie war damals in einem erbärmlichen Zustand, furchtbar abgemagert und doch hatte sie ihren sanftmütigen Blick und begrüßte mich auf ihre freundliche Art als sie mir ihr beiden Jungen zeigte. Auch wenn mich in der Zwischenzeit die andere Fuchsfamilie abgelenkt hatte, in Gedanken fragte ich mich doch häufig, was aus Foxy geworden ist.

Diesmal zeigte sich mir ein sehr traurig und misstrauisch dreinschauender Fuchs. Dünn, mit ausgefranztem Schwanz, einigen verschorften Stellen im Fell und einer schlimm aussehenden Verletzung an der Schulter. 

Stutzig wurde ich, als sich zwei junge Füchse, die mir sehr bekannt vorkamen, dazu gesellten. Ich sah mir die Fotos auf dem Display genauer an und da erkannte ich sie auf einem Foto wieder, an ihrem Überbiss mit dem hervorstehenden Zahn, 'meine Foxy'. Ach, was muss sie Schlimmes erlebt haben, dass sie ihren warmen Blick und ihre zutrauliche Art verloren hatte... Ich setzte mich still auf die Wiese und wartete sehr, sehr lange. Das eine Junge verschwand wieder, das andere blieb in der Nähe. Und Foxy, sie schaffte unentwegt Fressen für die Kleinen heran. Kein Wunder, dass die beiden so prächtig aussahen. 

Irgendwann kam sie dann doch auf mich zu und legte sich ein kleines Weilchen neben mich ins Gras.

Als sie dann ging, drehte sie sich nochmals um und sah mich an. Ich kann es nicht erklären, aber ich hatte in diesem Augenblick das Gefühl, dass es ein Lebwohl war und ich sie nicht wiedersehen würde. Es schnürt mir auch jetzt beim Schreiben die Kehle zu. Und ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass mich mein Gefühl täuscht!


Wenn ich groß bin, fange ich auch Mäuse! So, wie mein Papa.

Ach, wie die Zeit vergeht. Gerade purzelten die Kleinen noch verspielt vor dem Bau durcheinander und jetzt geht es bereits um den Ernst des Lebens.

Beinahe hätte ich den Kleinen von seiner Lehrstunde mit Papa Fuchs abgelenkt, aber glücklicherweise war ich nur für einen kurzen Moment interessanter, als das Aufspüren und Jagen von Mäusen. 

Es ist schön, mit ansehen zu können, welch ein geduldiger Lehrmeister der Papa Fuchs ist und wie interessiert der Kleine alles verfolgt. 

 

Es wird immer wieder die Meinung vertreten, dass der Rüde für die Aufzucht der Jungen entbehrlich ist. Ich erlebe hier ganz anderes. Bekannt ist, dass er die Fähe im Bau während der Trächtigkeit und nach der Geburt der Jungen beschützt und mit Nahrung versorgt. Aber auch jetzt ist ER es, der mit den Kleinen auf Jagd geht und die Versorgung gemeinsam mit der Fähe übernimmt. Seht selbst!


Der Bienen(nicht)fänger kommt auf Käfergeschmack...

Mein kleiner Lieblingsfuchs ist immer wieder gut für ein Märchen:

 

Es war an einem herrlich sonnigen Tag. Ich besuchte den kleinen Fuchs vor seinem Bau. Die Fuchseltern waren auf Mäusejagd, die Geschwister verschliefen die Mittagszeit im Bau. Nur einer konnte nicht schlafen, der Hunger quälte ihn. 

Traurig blickte er mich an.

"Du hast mir wirklich NICHTS zum Fressen mitgebracht??"

"Nein, kleiner Fuchs. Du bist jetzt alt genug, dir selbst ein paar Insekten zu fangen. Du musst ganz genau beobachten, ob sich irgendwo vor deiner Nase etwas bewegt. Und dann schnappst du schnell zu. Probiere es halt aus!"

 

Der kleine Fuchs hörte aufmerksam zu, dann fixierte sein Blick irgend etwas in der Luft. Ach herrje, eine Biene summte um ihn herum. Er begriff recht schnell, dass er besser am Boden nach Beute suchen sollte. Es dauerte gar nicht lange, bis er etwas erspähte.

Wie groß war die Freude, als er seinen ersten Käfer selbst erlegt hatte!!

 

Und dafür, dass der Magen wirklich gesättigt wurde, sorgte ein wenig später Mama Fuchs.

 

Im Auge des Fuchses

Ich habe es SO oft versucht.

Bin den Füchsen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Pelz gerückt.

Auge in Auge. Dicht und noch dichter.

Und dann? Die große Enttäuschung.

Alles mögliche hat sich in den Augen der Füchse gespiegelt. Blumen, Bäume, Himmel. Aber wo bin ich geblieben?? Es kann doch nicht sein, dass ich mit meiner Kamera unmittelbar vor dem Fuchs liege und dann auf dem Foto wie vom Erdboden verschluckt bin.

 

Aber was sage ich immer? Ich kann, was das Fotografieren betrifft (und nur dabei...!!) eine Engelsgeduld und Ausdauer zeigen.

Und manchmal wird das belohnt. Ok, man muss schon genau hinsehen und auch ein bisschen Phantasie haben, aber ja, das bin ich!


Eine Schüchterne, ein Raufbold und ein Tolpatsch...

1 schlaflose Nacht, 1 langer Arbeitstag und 1 halbschlaflose Nacht lagen hinter mir. Der Blutdruck war fast am überschwappen, die Glückshormone spielten auch immer noch verrückt. Der Wunsch, diese kleine Rasselbande noch einmal erleben zu dürfen wurde

stündlich größer. Ich hatte einen freien Tag und machte mich voll Erwartung auf den 20 minütigen Weg zum Fuchsbau.

 

Mir war natürlich klar, dass ich nicht sofort Glück haben würde, aber dass ich dann doch wieder bis zum frühen Abend warten 

musste, strapazierte meine Geduld schon etwas. Ich habe mich in dieser Zeit nur bewegt, um die Sonne immer im Rücken zu behalten. Gegenlicht sollte diesmal ausgeschlossen sein. Wenn sie sich denn überhaupt blicken lassen würden, die kleinen Racker...

 

Dann kam der große Moment. Ein Junges traute sich heraus, guckte mich an und verschwand sofort wieder. Dieses Spiel wiederholte sich einige Male bis die Füchsin sich mit Fressen im Maul näherte. Erstaunlich, dass sie das nicht schon längst vorher getan hatte. Ich bekam ein schlechtes Gewissen, weil ich befürchtete, ich wäre vielleicht der Grund dafür gewesen. Aber jetzt war ja die Welt offenbar für Familie Fuchs (und mich) wieder in Ordnung.

Ich habe so viel aus weniger als 10 Metern Entfernung erleben dürfen: Mutterliebe, Geschwisterliebe, Geschwisterkämpfe, einen Bienenfänger, einen Träumer, einen Tolpatsch, eine (bestimmt ein Mädchen!) zarte Schüchterne, einen Raufbolden, und, und, und...

Glücksmomente, die ich nicht beschreiben kann!!

Die Kleinen reagierten auf jedes Geräusch und jede Bewegung meinerseits sehr ängstlich, aber dann siegte doch immer wieder die Neugier. Und Mutter Fuchs? Sie kam zwischenzeitlich zu mir und traute sich bei ihrem letzten Besuch an mich heran und beschnupperte vorsichtig die Kamera. Ich traute mich kaum noch zu atmen...

Der Herr Papa stattete seiner Familie auch zwei Besuche ab. Hatte aber mit Toben oder Kuscheln offenbar nichts am Hut und verschwand recht schnell wieder. 

 

Ach, ihr lieben Füchse, ich liebe euch alle! Auch wenn ich gerade erfahren habe, dass ein Bekannter seine Eier wieder im Supermarkt kaufen muss, weil ein Fuchs gerade die ganzen... Oh weh!


Über einen Fuchsbau gestolpert...

Ach, was gibt es doch für wunderbare Moment im Leben!!

Ich hatte einen stressigen Tag und musste unbedingt abends noch eine Runde zum Abschalten drehen. Die Kamera hatte ich natürlich wie immer geschultert, aber eigentlich wollte ich nur abseits vom Straßenlärm ein wenig im Grünen spazieren gehen.

Die Sonne stand schon tief und blendete mich sehr, als sich vor mir etwas bewegte. Ich

guckte einmal, zwei Mal und traute meinen Augen nicht. Da saßen zwei Mini-Füchse auf einem kleinen Hügel vor mir.

Was guckst du denn so traurig? Mama kommt ja gleich wieder und bin doch auch da!

Vorsichtig versuchte ich die Kamera auf diese äußerst schwierige Lichtsituation einzustellen. Noch hatten mich die beiden nicht bemerkt. Es dauerte nur wenige Minuten, bis Mutter Fuchs auftauchte. Obwohl ich mich nicht bewegte, entdeckte sie mich sofort. Sie schaute misstrauisch, machte jedoch keine Anstalten, mit ihren Jungen in Sicherheit zu verschwinden. Kaum war sie angekommen, traute sich ein drittes Junges aus dem Bau.

Bis zur Dunkelheit entstanden so einige für mich sehr emotionale Fotos. Mir war in diesem Moment völlig egal, dass durch das direkte Gegenlicht in der Dämmerung fotografisch gesehen nicht unbedingt Vorzeigeobjekte entstehen würden. Aber jedes dieser Fotos erzählt eine eigene kleine Geschichte, für die es keiner Worte bedarf. Und das ist das, was für mich wertvoll ist.


Glück und Leid

Ich war in den letzten Wochen so dermaßen berauscht vom Glück des Wiedersehens und von dem Anblick der Jungen, dass ich erst jetzt anhand der Fotos wirklich registriere, wie schlimm und mitgenommen Foxy wirklich aussieht. Ja natürlich, es war nicht zu übersehen, dass sie dünn geworden war. Aber SO sehr...?!?!

 

Wie so oft im Leben, ist es auch hier eine Frage der Aufmerksamkeit und reine Betrachtungsweise, was wir sehen.

Dieser Vergleich macht es deutlich: Aus passender Perspektive, mit schönem Licht und nur auf einen Teil des Tieres fokussiert, sehen wir einen schönen, schlanken Fuchs. Daneben, der Fuchs komplett betrachtet, können einem die Tränen kommen, so schlimm sieht sie aus.

Was mich derzeitig noch beruhigt, ist die Tatsache, dass sie sich völlig normal verhält. Kein Kratzen, keine sichtbare Schwächung, normale Bewegungsabläufe und vor allem ein klarer Blick. Der Fellwechsel mag diesen Anblick auch noch verstärken.

Ich habe an der einen oder anderen Stelle den Hinweis bekommen, dass ich sie ja mit Futter aufpäppeln könnte. Nein, so gerne ich das tun würde, es wäre langfristig keine wirklich Hilfe für den Fuchs. Sie muss (und wird!!) das alleine schaffen. Schlimm genug, dass es in der Stadt einige Futterstellen gibt, wo Füchse, Wildschweine und Co. wie Haustiere betüddelt werden.


Auf der Spielwiese

 

 

Familie Fuchs auf der Spielwiese. Foxy, die zwei Mini-Füchse und ein schon größerer Teenager.

 

Man könnte meinen, es hätte nie eine Pause von fast 3 Monaten gegeben und es wäre das Normalste der Welt, dass Foxy mich in nächster Nähe ihrer Kleinen duldet.

 

Heute konnte ich ihnen zusehen, wie sie im hohen Gras spielten. Kein gemeinsames Herumtollen, wie es die ganz Kleinen so gerne machen, es sah eher so aus, als wären sie bereits selbstständig auf Futtersuche. Zu ihrer Größe würde es ja passen, sich zunächst beim Fangen von Insekten zu probieren. Offenbar fand die Paarung aufgrund des sehr milden Winters tatsächlich sehr zeitig statt.

 

 


Diese Ohren kenne ich doch...

Diese Ohren..., 

die kenne ich doch...?!?! 

JA!!! Mein Foxy ist wieder da!

Ich saß an meiner üblichen Stelle. Dort, wo wir uns im Januar das letzte Mal begegnet sind und wartete, wie jede Woche zuvor.

Viele Eichhörnchenfotos konnte ich in dieser fuchsfreien Zeit machen. Heute war jedoch alles anders. Kein Eichhörnchen weit und breit und auch die Vögel waren ziemlich stumm. Plötzlich raschelte es im Gebüsch und kurz darauf lugten zwei Ohren hinter einem am Boden liegenden Baumstamm hervor. Ein magerer, etwas zerzottelter Fuchs sah mich an. Ich stutzte... Diese Augen, dieses Gesicht, ich war mir sicher, meinen Foxy vor mir zu haben. Ich rief nur einmal "Foxy!" und er kam sofort aus seiner Deckung und kam langsam auf mich zu. Ich sprach leise auf ihn ein und er blieb wenige Meter vor mir stehen. Eine halbe Stunde lang durfte ich mit ihm verbringen.

Plötzlich spitzte er die Ohren, streckte die Nase in den Wind und war von einer Sekunde auf die nächste verschwunden.

Glücklich setzte ich mich auf einen Stein und sichtete die Fotos, als er plötzlich wieder vor mir stand. Er lief ein paar Schritte von mir weg, drehte sich um, sah mich an und wartete. Ein paar Mal ging dieses Spiel so. Ich hatte das Gefühl, dass ich ihm folgen sollte. Aber einem Fuchs folgen? Das mögen Füchse eigentlich überhaupt nicht und es ist das beste Mittel, sie zu vertreiben. Ich ging trotzdem langsam hinter ihm her und achtete auf Abstand. Immer wieder versicherte er sich, dass ich noch da war. Und dann sah ich, was er mir zeigen wollte:

Zwei kleine Mini-Füchse sahen mich neugierig an. Ich konnte mein Glück gar nicht fassen. Meine Hände zitterten vor Freude und der Großteil meiner Aufnahmen sind verwackelt und nicht zu gebrauchen. Aber egal, dieses Erlebnis wird immer in meinem Herzen bleiben, Fotos hin oder her. 

Und jetzt ging mir ein Licht auf. Mein Foxy ist eine SIE und sieht so mager und mitgenommen aus, weil sie Junge in die Welt gesetzt hat. Auf den Fotos ist das auch an ihrem Bauch gut zu erkennen, was mir vor Ort noch gar nicht aufgefallen war. 

Ich hatte den Gedanken gerade zu Ende gedacht, als mich ein weiteres Paar Augen misstrauisch ansahen. Papa Fuchs schaute nach dem Rechten. Bei einer so vertrauensvollen Fuchs-Mama wohl auch mehr als angebracht...

Und wieder hat mich mein, nein meine Foxy zum glücklichsten Menschen gemacht. Ich werde ihr für diese Begegnungen ewig dankbar sein!!


Die Geschichte geht weiter - allerdings ohne Fuchs...

Ich wurde an der einen und anderen Stelle bereits gefragt, ob ich denn meine 'Geschichte einer besonderen Freundschaft mit einem Fuchs' nicht fortführen möchte. Oh doch, nur zu gerne! Allerdings habe ich mangels Kontakt derzeitig keine neuen Fotos, die ich zeigen könnte. Außer diesem einen: Fuchsbau ohne Fuchs...

Die Geschichte geht trotzdem weiter.

 

Nachdem ich seit Ende Januar keinen Fuchs mehr aus der Nähe zu Gesicht bekommen habe, wollte ich dem auf den Grund gehen. Es konnte doch kein Zufall sein, dass ich bei keinem meiner Streifzüge mehr begrüßt wurde. Das, was bis zu diesem Zeitpunkt beinahe zur liebgewonnenden Regel geworden war, sollte plötzlich einfach so beendet sein?!

Ich wälzte Bücher und stöberte im Internet. Klar, es ist Paarungszeit, das wusste ich natürlich, aber die Aussagen zu einer möglichen Verhaltensänderung der Füchse in dieser Zeit gingen doch sehr auseinander. Auf der eine Seite ist die Rede von einer besonderen Zutraulichkeit in dieser Zeit. An anderer von einer besonderen Vorsicht. Erst Gespräche mit einem Revierförster und einer Botanikerin gaben mir Zuversicht, dass meine Fuchsgeschichte lediglich unterbrochen, aber nicht beendet sein muss. Die Füchse halten sich momentan sehr viel in ihrem Bau auf und werden vermutlich erst gemeinsam mit ihren Jungen wieder häufiger zu sehen sein. Besagter Förster war übrigens Augenzeuge der Paarung 'meines' (oder vielleicht ja auch eines anderen) Fuchses.

Ich bin also frohen Mutes und hoffe sehr, dass ich irgendwann das Glück haben werde, einen kleinen, winzigen Fuchs zu Gesicht zu bekommen. Ob mit, oder ohne Foto!


Dem Fuchs auf der Spur

Wo ist der Fuchs??

 

Er will mich offenbar schon wieder nicht sehen.

Aber wenn er glaubt, ich würde wieder nach Hause fahren, hat er sich gewaltig getäuscht!

 

Ich laufe schon einige Zeit eine seiner vielen Spuren nach. Vielleicht sind es auch unterschiedliche Spuren, ich kann das nicht erkennen. Vielleicht sollte ich mich mal mit Fährtenlesen beschäftigen...

 

Jedenfalls entdecke ich ihn dann doch noch. Und es stört mich gar nicht, dass er mich immer noch nicht sehen will. Hauptsache, er macht sich das nicht zur Gewohnheit...

 

"Ich seh dich nicht, dann siehst du mich auch nicht!"

 


Dem Fuchs ins Maul geschaut...

Auch wenn ich bereits bei unserem letzten Treffen sagte, dass ein Höhepunkt an Zutrauen erreicht war, habe ich im Stillen doch gehofft, die Nähe nochmals steigern zu können. Aber weit gefehlt. Der Fuchs weiß ganz genau, was er mag und was nicht. Also musste ich mit dem vorlieb nehmen, was er mir bot. Und das war heute eher eine große Klappe aus etwas Entfernung und nicht, wie erträumt, eine Kuschelstunde. Aber was predige ich immer: Füchse sind keine Haustiere, sondern Wildtiere. Und das sollen sie auch bleiben. 

Wobei ich natürlich gegen eine ganz kleine Ausnahme in Abständen, so quasi nur für mich, auch nichts einzuwenden hätte... ;-)

Nun denn, machen wir eine kleine Lehrstunde daraus...

Das Gebiss des Fuchses besteht aus 42 Zähnen (oben 20, unten 22). Da der Fuchs beinahe ein Allesfresser ist, hat er ein vielseitiges Mundwerkzeug. Mit seinen Schneidezähnen zerkleinert er Nüsse und andere Fruchtschalen, pflückt Beeren von den Sträuchern und zieht Würmer aus dem Boden. Wie der Name schon sagt, fängt, tötet und zerlegt er lebende Beute, wie z.B. Kaninchen mit seinen scharfen Fangzähnen. Mit den Backenzähnen oder Reißzähnen zermalmt er schließlich Knochen und Knorpel.

Und die Nase ist zum Riechen da ;-) Übrigens soll sie 400 mal besser funktionieren, als die des Menschen.


Der Höhepunkt einer Freundschaft

Ich denke, unsere Freundschaft hat vorerst ihren Höhepunkt erreicht. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, wodurch sich das aktuelle Erlebnis noch übertreffen lassen sollte. Außer vielleicht dadurch, dass ich Foxy mit nach Hause nehme ;-)

Ich habe immer wieder Schnee in die Luft geworfen und der kleine Kerl tobte ausgelassen vor mir herum. Ich habe mich dann in den Schnee gelegt, um ihn aus dieser tiefen Perspektive zu fotografieren. Aber es wurden nur ein paar Fotos, da er plötzlich zu mir kam und sich direkt neben mich in den Schnee legte und sich eine Verschnaufpause gönnte. Ich wünschte, irgendjemand hätte uns beide so fotografieren können...

Hier könnt ihr eine Schneeflocke auf seiner Nasenspitze sehen:


Vertrauen

Unsere Treffen werden regelmäßiger. Ich habe keine Erklärung dafür, weshalb dieser Fuchs mir ein solches Vertrauen entgegen bringt. Und dieses Vertrauen ist offensichtlich auch nur mir vergönnt, denn kaum erblickt er in der Ferne einen Spaziergänger, ist er verschwunden. Kurz darauf taucht er wieder vor mir auf.

Man könnte meinen, er liebt es, vor der Kamera zu posieren und mir damit eine große Freude zu bereiten.


Auf Augenhöhe mit dem Fuchs...

Da ich mit völlig durchnässter Jeans eine kleine Ewigkeit im Schnee auf der Lauer lag, sollte ich vielleicht besser sagen:

"In Bodennähe mit dem Fuchs". 

Aber was zählt, ist das Ergebnis: Wundervolle Momente, Fotos aus nächster Nähe und schöner Perspektive. Und über das bisschen Halsweh danach verlieren wir hier mal keine Worte.

Foxy hat offensichtlich immer gute Laune. Und das, obwohl er den halben Boden (ich glaube) vergeblich nach Futter absuchte. Seht euch bloß in der Großansicht diesen verschmitzten Blick an!


Fuchs, du hast die Kamera gestohlen...

Ich könnte auch sagen, Übermut tut selten gut.

Während sämtliche Füchse, die mir begegnen, weiterhin ihr natürliches Fluchtverhalten an den Tag legen, wird mein Foxy immer zutraulicher. Ich bemühe mich inzwischen, wenigsten einmal am Wochenende zur selben Zeit an die Stelle zu gehen, wo er sein Einzugsgebiet hat. 

Gestern kam er mir so nahe, dass ich ausprobieren wollte, ob er sich an meine Kamera, die ich in den Schnee gelegt habe, herantrauen würde. Keine Sorge, Kamera und Objektiv halten Frost und Feuchtigkeit aus! Ich zückte in 2m Entfernung meine Handykamera und wartete nicht lange:

Ich glaube, er hatte Spaß mit diesem fremden Objekt. Ich auch. Aber nur bis zu dem Moment, als er in den Gurt schnappte und die Kamera hinter sich herzog. Da hatte das Spiel ein ganz schnelles Ende für uns beide.

Glücklicherweise habe ich ihn mit meinem Eingriff nicht verschreckt. Er legte sich kurz darauf direkt neben mich in den Schnee und döste vor sich hin. Ein unglaubliches Gefühl war das!!!


Individualität

 

Seit meiner ersten Fuchsbegegnung versuche ich, diesen Ort so oft es geht aufzusuchen. Manchmal habe ich Glück, manchmal nicht. Ich habe in den letzten Wochen viel über das Verhalten der Füchse lernen können und es ist sehr spannend, wie unterschiedlich sie sich verhalten. Die einen erblicken mich aus der Ferne und sind sofort wieder verschwunden, andere beobachten mich sehr misstrauisch, bleiben in sicherer Entfernung bis ich eine Bewegung oder ein Geräusch mache. Und dann gibt es welche, die schleichen im zickzack-Kurs auf mich zu, kommen urplötzlich aus einer anderer Richtung aus einem Gebüsch hervor und geben mir das Gefühl, mich zu umkreisen. 

Aber bei all diesen unterschiedlichen Tieren habe ich bislang nur einen getroffen, der wie ein Haustier sanftmütig ziemlich dicht an mich heran kommt, wenn ich leise mit ihm rede: Mein kleiner Foxy!

 

Ich stelle hier die unterschiedlichen Tiere vor. Die Körperhaltung und der Blick sagen sehr viel darüber aus, zu welcher beschriebenen Kategorie die Tiere gehören: 


Der Kämpfer

 

Nicht alle Füchse, die mir begegnen, sind so herzallerliebst und friedlich, wie der kleine Foxy... Dieser hier wirkte recht arglistig. Und die Kampfspuren auf der Nase waren zudem respekteinflößend.


Wenn du einen Freund willst, dann zähme mich!

 

"Was muss ich da tun?" sagte der kleine Prinz.

"Du musst sehr geduldig sein", antwortete der Fuchs. "Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich verstohlen, so aus dem Augenwinkel anschauen, und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle der Mißverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher setzen können ..."  (aus: Der kleine Prinz von Antoine de Saint Exupéry)

 

Den ganzen Sommer über wartete ich vergebens auf einen weiteren Fuchs-Kontakt. Es war bereits Anfang Oktober, als dieser junge Fuchs (ich taufte ihn später auf den sehr einfallsreichen Namen 'Foxy') plötzlich wie aus dem Nichts vor mir stand und mich fragend ansah. Irgendjemand musste ihn wohl schon mit uns Menschen bekannt gemacht haben, denn er traute sich tatsächlich für einen kurzen Moment bis zu mir heran und stupste mich kurz am Fuß. Wir beide haben eine ganze Stunde in einiger Entfernung miteinander verbracht, bis sich ein zweiter Fuchs näherte, aber sehr misstrauisch auf ca. 20 Meter Abstand hielt.

Ich bemerkte erst zu Hause auf den Fotos, dass ich den kleinen Fuchs, den ich bereits vor knapp 10 Monaten begegnet war, vor mir gehabt hatte. Er hat einen Überbiss und auf manchen Fotos sieht man deutlich einen Zahn hervorluken.


Und plötzlich standen sie vor mir...

Früh aufstehen lohnt doch immer wieder!!

Der Fuchs in der Stadt ist ja nun wirklich keine Sensation, aber meist sehe ich ihn nur im Dunkeln spazieren gehen. Ganz anders heute früh. Ich bin zeitig raus und wollte sehen, was ich im Park vor die Linse bekommen würde. Ich dachte dabei eigentlich an Vögel oder vielleicht ein Eichhörnchen.

Doch was ich dann zu sehen bekam, begeisterte mich dermaßen, dass ich beinahe vergaß, den Auslöser zu drücken. 

 

Es war bereits hell, als mir der größere der beiden in nächster Nähe über den Weg lief. Wir beobachteten uns beide äußerst argwöhnig... Er war dann derjenige, der dieses Zusammentreffen offenbar als ungefährlich einstufte. Kurz darauf gesellte sich ein kleineres Tier zu ihm. Auch wenn die Paarungszeit der Füchse bereits begonnen hatte, so handelte es sich hierbei offensichtlich um ein Jungtier. 

 

Noch ahnte ich nicht, dass sich zwischen dem jungen Fuchs, der zu diesem Zeitpunkt ca. 9 Monate alt gewesen sein musste, und mir eine ganz besondere Freundschaft entwickeln sollte.

Die Qualität der Fotos ist leider nicht gut, aber ich war so überrascht und aufgeregt, dass ich die Kamera einfach nur drauf hielt...