DIES UND DAS - BLOG

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Ey, du alte Nebelkrähe...

...ich habe Huuuuunger!! Los, zack, zack - bring mir was!!

 

Ein klassisches Beispiel dafür, dass sich Kinder alles von den Eltern annehmen, was sie von ihnen vorgelebt bekommen. Schreit Mutter den lieben langen Tag 'rum, braucht sie sich nicht wundern, wenn auch der Junior einen falschen Ton anschlägt.

 

Und je nach Temperament, flattert die eine Mutter sofort los, um den Sprössling mit einem großen Leckerbissen ruhig zu stellen, während die andere unbeeindruckt (bis auf dass ihr die Haare - ähm... Federn - zu Berge stehen...) stur auf ihrem Ast sitzen bleibt und so tut, als würde sie nichts hören. 

 

Dabei ist das Söhnchen ja wohl inzwischen groß genug, um sich selbst zu versorgen. Aber nein, er kräht (ah, daher kommt der Begriff) lieber weiter umher.

 

 

Hätte Familie Krachmacher einfach mal innegehalten, hätten sie bemerkt, dass ihre Leibspeise (eine weitere interessante Wortfindung) bereits an ihrem Gefieder umherkrabbelte...

 


Auf der Mauer, auf der Lauer...

...sitzt ne kleine Wanze.

Ich gebe zu, diese Viecher gehören nicht zu meinen Lieblingstieren. Aber manchmal, wenn sich im Garten so gar nichts anderes zeigen will, dann sind sie doch sehr interessante Fotomotive.

Im tiefstehenden Licht der untergehenden Sonne oder z.B. auf einem zum Trocknen aufgehangenem Wollpulli. Ich entdecke sie immer rein zufällig. Für mich werden sie durch eine sehr tiefe Aufnahmeposition zu kleinen Stars im Rampenlicht.


RIP - arme Libelle

Es fing alles so harmlos und schön an...

Der Nachwuchs schien gesichert. Bei den Libellen ebenso, wie bei den Fröschen.

Und dann nahm es doch ein böses Ende. Erst der Sprung auf Frau Frosch, dann nicht weniger lustvoll der Biss in die arme Libelle.

Na ja, immerhin hatte sie vorher noch ihren Spaß.


Familie Gänseklein...

...auf dem Weg zum Teichkindergarten:

Beinahe alle sind schon dort. Mutter und Vater Schwan mit ihren fünf Kleinen ebenso wie Mutter Blesshuhn mit ihren noch ganz jungen Hühnchen.

Nur die kleinen Entenküken fehlen. Was ist denn da schief gelaufen?? Ach so, es wird noch geübt. Na, dann aber jetzt schnell!


Raubtierfütterung

Komischer Titel für die Fütterung kleiner Starenkinder? Nicht so ganz, wenn man sich das Foto ansieht, auf dem der Kopf des Muttervogels im Schnabel, ach was sag ich, im Rachen ihres Kindes steckt ;-)

Bei meinem letzten Besuch bei Familie Star flogen die Eltern zum Füttern noch vollständig in die Bruthöhle hinein. Ich habe ein paar Tage vergehen lassen und sie erneut besucht und diesmal hatte ich Glück: Ein Starenjunges erwartete sehnsüchtig die Futternachlieferungen.


Raus aus dem Nest!

Es ist gerade mal eine Woche her, da sagte ich, ich müsse meinen Blick auch mal wieder weg von den Eichhörnchen und Füchsen und hin zu anderen Motiven richten.

Und ausgerechnet jetzt läuft mir mein erstes Eichhörnchen-Kind über den Weg. Ein winzig kleines Ding, noch süß pummelig, sehr flink am Boden, aber noch recht vorsichtig beim Klettern.

Na klar, ich habe sofort meine Eichhörnchen-Pause unterbrochen und ein paar Bilder gemacht. 

Wie klein es ist, sieht man leider nur auf dem Bild auf der Wiese. Dort steht es lang aufgerichtet neben einer Pusteblume und ist auch so längst noch nicht ebenso groß.

Habt Freude an dem kleinen Kuschelwesen!


Faszination Greifvogel...??

Ich mach es kurz. Nein, ich teile sie nicht wirklich, die Begeisterung so vieler Menschen für Adler, Falke, Habicht, Uhu & Co.

Ein Besuch im Wildpark Johannismühle brachte mir die Bestätigung dessen, was ich eigentlich schon immer dachte, wenn ich Fotos von Greifvögeln angesehen habe: Nett, aber nichts, was mich wirklich in den Bann zieht.

 

Ich muss allerdings einräumen, dass ich während des Fotografierens schon meine Freude hatte. Aber die habe ich ja eigentlich bei jedem Motiv, auf das ich mich einlasse. Dabei geht es dann mehr um das Fotografieren selbst, als um das, was gerade vor der Kamera ist.

 

Aber nachdem ich solch einen Zuspruch beim Zeigen der Fotos erfahren habe, habe ich beschlossen, wenigstens einige von ihnen hier im Blog zu veröffentlichen. Es muss ja nicht immer eigenes Herzblut sein, wenn ich anderen damit eine Freude bereiten kann. 

 

In diesem Sinne diesmal nicht mit Herz und Seele, sondern für Herz und Seele!


Neue Wege entstehen beim Gehen!

Dieser Blogpost ist länger als bei mir sonst üblich. Was nicht heißen soll, dass dies mein neuer Weg sein soll.

Nein, versprochen: Nur eine Ausnahme!

 

Meine Stärke in der Tierfotografie ist die, dass ich lange stillsitzen, stillstehen und stilliegen kann. Aber jetzt ist etwas eingetreten, was im Leben, wie auch in der Fotografie, nicht gut ist: Stillstand. Ich fotografiere seit Monaten Füchse und Eichhörnchen. Eichhörnchen und Füchse. Manchmal auch nur Füchse. Dann nur Eichhörnchen. Immer auf der Jagd, nach einem vielleicht noch besserem Foto als das letzte es war...

Nicht nur, dass ich mich selbst dabei immer häufiger ertappe, unzufrieden und sogar gelangweilt zu sein. Nein, ich habe auch das Gefühl mich nicht mehr weiter zu entwickeln. Immer dieselbe Herangehensweise, immer derselbe Blick, immer dieselbe Wahrnehmung.

 

Jetzt ist es nicht so, dass ich einen neuen Schwerpunkt setzen möchte. Oder plötzlich zur Architekturfotografie wechseln möchte.

Nein, ich möchte nichts anderes, als meinen Blick wieder für anderes öffnen. Geräusche wieder bewusster wahrnehmen, Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten... Es ist nicht alles schwarz oder weiß, richtig oder falsch, Fuchs oder Eichhörnchen.

 

Ich startete deshalb das Experiment 'Neue Wege 1.0':

 

Bedingungen: 

  • 2 Stunden bewusstes Hören, Sehen, Fühlen - möglichst jegliches Denken abschalten
  • nicht nach Motiven suchen, sondern Motive wahrnehmen
  • nur 1 Objektiv (ich entschied mich für das Tele. Kein Makro, kein Weitwinkel, keine Normalbrennweite)
  • Fuchsverbot 
  • Eichhörnchenverbot

Los ging es, ganz bewusst dort, wo ich am liebsten und häufigsten in der Natur unterwegs bin. Neue Wege bezieht sich somit nicht auf die rein räumliche Betrachtung, sondern auf die Herangehensweise. Neues, in neuer Umgebung entdecken, kann ja jeder ;-)

Ich lief also einen kleinen bekannten Weg entlang und hatte schwer damit zu tun, nicht nach rotbraunem Fell in der Ferne Ausschau zu halten, nicht darüber nachzudenken, ob Fuchs vielleicht gerade hier seinen Bau hat, als es plötzlich neben mir raschelte. Ah, ein Vogel, war mein Gedanke und ich suchte den Boden ab, ohne einen zu entdecken. Es raschelte immer wieder sehr energisch aus dem Unterholz und dann entdeckte ich sie, eine kleine Waldmaus. Ganz vorsichtig hob ich die Kamera vor's Auge, bewegte mich im Zeitlupentempo, weil immer irgendwelche Blätter oder Grashalme im Weg waren. Kaum hatte ich eine passende Position erreicht, lief die Maus ein Stückchen weiter und das Spiel ging von vorne los. Zwei Fotos passten dann schließlich doch, bevor die Maus in ihrem Mäuseloch verschwand.

Ich stand noch einige Zeit wartend dort, aber die Maus ließ sich nicht mehr blicken. Dann vernahm ich zartes Vogelpiepsen über mir und konnte gerade noch sehen, wie ein Star aus einer Bruthöhle eines Baumes flog. Noch nie hatte ich solch eine Bruthöhle gesehen. Aber woher auch, wenn der Fokus immer auf rotbraunem Fell gesetzt war?! Ich suchte mir einen guten Platz, passte die Kameraeinstellungen für die neue Situation an und wartete geduldig auf die Rückkehr eines der Elternvögel. Und dann ging alles blitzschnell: Mit dem Wurm hinein und mit den Hinterlassenschaften wieder heraus.

Da ich mich an keinem Motiv festbeißen wollte, setzte ich meinen Weg bald fort. Nach ein paar Hundert Metern wurde mein Blick von leuchtend gelben Blüten angezogen. Als ich näher kam, hörte ich das Summen einiger Bienen und Hummeln. Ach, auf ein paar schöne Makros hatte ich plötzlich auch wieder Lust, aber ohne Makroobjektiv und Stativ? "Na ja, muss ja kein echtes Makro sein", dachte ich, "mal gucken, was mit dem Tele Freihand machbar ist." Und schon saß ich auf dem Boden. 

Dann war es an der Zeit, ich machte mich wieder auf den Heimweg.

An Fuchs und Eichhörnchen dachte ich tatsächlich seit dem Mäusetreffen nicht mehr. Und auch jetzt nicht. Und ich weiß auch nicht weshalb, aber ich blieb plötzlich stehen. Es war 'so ein komisches Gefühl'. Ich hatte nichts gehört und auch nichts gesehen und trotzdem ging mein Blick langsam nach oben und da sah ich es, ein Eichhörnchen im Halbschlaf in seinem Kobel. Ich konnte nicht anders, ich musste mein selbst auferlegtes Verbot brechen und wenigstens ein Foto machen.

Es ist erstaunlich, mit welch einem entspannten und glücklichem Gefühl ich wieder nach Hause fuhr. Endlich waren auch die Gedanken der letzten Zeit, unbedingt wieder auf junge Füchse treffen zu müssen, verschwunden. Und noch erstaunlicher war, dass ich die Speicherkarte nicht sofort in den Rechner steckte, sondern vorher noch eine ganze Weile bewusst nur den Erinnerungen an den kurzen Ausflug nachhing.

 

Projekt 'Neue Wege 1.0' wird definitiv fortgesetzt. 

Aber wie versprochen, dann wieder mit kurzer und knapper Beschreibung.


Angriff...!

Vier Eichhörnchen turnen auf den Bäumen herum. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hinsehen soll, als sie plötzlich, von einer Sekunde auf die nächste, an Ort und Stelle erstarren. Totale Stille. Kein Vogelzwitschern mehr, nichts.

Und dann bemerke auch ich ihn: den Rothabicht.

Für einen Moment bin ich selbst erstarrt. Dann besinne ich mich wieder auf die Kamera in meiner Hand und versuche, von meinem Standort aus, vorsichtig die Lage zu dokumentieren. In unmittelbarer Nähe zum Habicht krallt sich eines der Hörnchen am Stamm fest. Keinesfalls möchte ich Zeuge eines Angriffs werden, schießt es mir durch den Kopf. Aber statt den Versuch zu unternehmen, den Vogel zu vertreiben, konzentriere ich mich auf die Kameraeinstellungen und schwenke vorsichtig in Richtung der anderen erstarrten Eichhörnchen.

Bei jedem einzelnen kann man die Anspannung sogar in den Augen lesen. Ich habe jedes Zeitgefühl verloren, merke aber, dass ich kaum noch still stehen kann. Wie machen das nur die Hörnchen, die in unmöglicher Haltung nun schon so lange ausharren?

Der Habicht hat mich längst bemerkt. Ich möchte am liebsten in die Hände klatschen, habe aber Angst, dass sich die Hörnchen dann vielleicht bewegen und damit in große Gefahr bringen. Ich habe meine Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, als der Habicht so still, wie er kam, einfach wieder davon fliegt.

Es dauert eine ganze Weile, bis das erste Hörnchen sich vorsichtig bewegt und das Vogelgezwitscher wieder einsetzt. 

 

Mein Herz klopft zum Zerspringen, meine Hände zittern. Und dann macht sich die Erleichterung breit.


Ein ganzes Volk retten...

...ist ganz einfach!

Das Frühlingswetter hat die flauschigen Hummelköniginnen geweckt. Nicht selten entdecken wir allerdings ein entkräftetes Tier über den Boden krabbeln. Was tun??

Bitte helft ihr, auf die Beine zu kommen. Einfach aufheben - wer sie nicht in die Hand nehmen möchte, kann auch ein Stück Papier zu Hilfe nehmen - und vor Menschenfüßen gesichert absetzen. Dann sollte man einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten. 

Ihr könnt zusehen, wie der lange Saugrüssel ausfährt und die Hummel trinkt. Innerhalb weniger Minuten kann das Tier beinahe den halben Löffel leer trinken. Häufig reicht diese Rettungsaktion als Starthilfe aus und die Hummel kann mit der Gründung ihres Volkes beginnen.


MINI im Frühlingsrausch...

Ich bin schon überrascht, dass ich immer noch so viele Nachfragen zu meiner MINI erhalte und deshalb gibt es nach langer Zeit mal wieder einen Blogpost über die kleine Fotografin. Sie ist natürlich unverändert meine treue Begleitung!

 

Hier sehr ihr sie gerade, wie sie versucht, die leuzistische Amsel zu fotografieren. Allerdings läuft da etwas gehörig verkehrt: Die Gute scheint sich vor der Kamera verstecken zu wollen. Oder guckt sie MINI womöglich unter den Rock?!?!

Ein kleines Stückchen weiter tauchte sie dann in den Blütenduft ein und befindet sich seit dem im Frühlingsrausch.
Ihr seht, es geht ihr gut :-)


Eine diebische Amsel...?

Nein, die Amsel hat sich nicht mit einer Elster gepaart. Hier hatte nur Mutter Natur eine hübsche Laune: Leuzismus heißt das Zauberwort.

 

In abgestufter Form ist dieser Gendefekt bei vielen verschiedenen Vogelarten schon nachgewiesen worden. Am besten erkennbar an weißen Flecken im dunklen Federkleid bei Amseln oder Staren. Es ist eine völlig harmlose Defekt-Mutation, die einfach dazu führt, dass das Fell und die Federn weiß und die darunterliegende Haut rosa ist, da die Haut keine Melanozyten, also farbstoffbildende Zellen, enthält.

Im Gegensatz dazu sind beim Albinismus die Zellen zwar vorhanden, aber unfähig, den Farbstoff Melanin zu bilden.

 

Vor ein paar Jahren waren sie -zumindest hier in Berlin- noch die absolute Ausnahme. Inzwischen sehe ich sie häufiger in allen erdenklichen Formen von vereinzelt kleinen weißen Stellen bis zu einem beinahe weißen Federkleid mit ein paar schwarzen Kuhflecken.

 


Ich habe diesmal nichts zum Ansehen für euch...

...dafür aber zum ANHÖREN.

Ja, so ähnlich überrascht bin ich wohl auch, als ich eine E-Mail von Tom Meurer bekomme. Wer ist Tom Meurer? Und was schreibt er da, er findet die Dinge, die ich mache, tierisch interessant und würde mich gerne für seine Podcast Online Radio Show „FotoCast“ interviewen. Bisher seien u.a. folgende Fotografen dabei gewesen: Patrick "Paddy" Ludolph, Rüdiger Schestag, Calvin Hollywood, Pavel Kaplun, Ralph Man, Frank Fischer, Stephan Wiesner und Gunther Wegner. 

Haha, ich lache erstmal los, der Arme hat mich mit jemanden verwechselt. Was soll ich zwischen diesen 'Berühmtheiten'?!

Es werden ein paar Mails ausgetauscht und dann vergeht mir zunächst das Lachen. Keine Verwechslung.

 

Ich sage zu und verfluche mich noch im selben Augenblick dafür. Tom ist tiefenentspannt, als er mir erklärt, es sei alles ganz easy und wird auch nur (hüstel) eine halbe Stunde dauern. Ich brauche nichts, außer einen PC, ein Mikro und den Link für irgend so ein Interviewtool.

 

Toll. Es folgen unruhige Tage und Nächte. Lampenfieber macht sich breit. Und vor allem die Frage 'was möchte er überhaupt von mir wissen?????'. Wie schon so oft in meinem Leben beschließe ich, ohne Vorbereitung einfach alles auf mich zukommen zu lassen (was sollte ich auch vorbereiten können?!) und einfach spontan auf seine Fragen zu antworten. Ich bin ja nicht auf den Mund gefallen.

 

Der große Tag kommt, die Stunde rückt näher, die Minuten auch. Ich bin längst in diesem Tool eingeloggt als es plötzlich ein 'ping' aus dem Lautsprecher zu hören ist und Tom sich zu Wort meldet. Wir begrüßen uns kurz und herzlich und schont erklärt er mir, er würde dann jetzt runterzählen. In mir schreit plötzlich alles 'HALT!!', aber meine Stimme sagt lachend 'alles klar'.

Und schon sind wir mitten drinnen:

Es vergehen keine 2 Minuten und ich merke, dass das ja richtig Spaß macht. Ich habe das Gefühl, wir beide würden irgendwo zusammen am Stammtisch sitzen und uns einfach unterhalten. So, wie man das mit Freunden macht. Die Zeit vergeht wie im Fluge und ich weiß im Anschluss kaum noch, was ich so alles von mir gegeben habe. Tom scheint zufrieden zu sein und ich spüre die Begeisterung dieses Erlebnisses in mir und das ist doch was!

 

Lieber Tom Meurer, ich danke dir ganz herzlich, dass ich dein Gast sein durfte und du mir zu diesem völlig neuen Erlebnis verholfen hast. Ich habe bislang keine Podcasts gehört,aber du hast soeben einen neuen Follower bekommen. Ich werde jeden Mittwoch bei dir reinhören und freue mich bei vielen interessanten Gespräche zum Thema Fotografie dabei sein zu können.

 

Für diejenigen, die FotoCast Podcast noch nicht kennen, kann ich nur empfehlen: Hört euch einfach ein paar Episoden an. Es ist wirklich informativ und unterhaltsam. Und zudem eignet es sich wunderbar, um sich den Weg zu Arbeit zu verschönern.

 

https://fotocast.photography/


Abschied...

Gaaaanz langsam kündigt sich der bevorstehende Frühling an. Die ersten Knospen, kleine grüne Spitzen, die sich aus der Erde schieben, hier und da die ersten mutigen Frühlingblüher... Schlagartig sind die Schneefotos auf Facebook & Co. verschwunden.

Doch STOPP!!

Haben wir uns denn schon richtig verabschiedet? Haben wir sie überhaupt wahrgenommen, die unscheinbaren und vertrockneten Pflänzchen, die doch auf ihre Art solche Schönheiten sind?

Ich habe es heute ausgiebig getan und all denen, die bislang noch keine Gelegenheit dazu hatten, habe ich eine kleine Auswahl der Schönen mitgebracht:

Und JETZT kann sie kommen, die für mich allerschönste Jahreszeit: Frühling marsch!


Schwein gehabt!

Ich lebe in der Hauptstadt der Wildschweine und habe noch nie eines vor die Kamera bekommen. Das glaubt mir kein Mensch!

Es ist aber tatsächlich so. Früher, beim Joggen sind mir häufig welche begegnet. Das war dann immer ein ziemlich mulmiges Gefühl und ich habe diesen Moment meist für eine willkommene Gehpause genutzt. Wer weiß, sonst wären sie mir vielleicht hinterher gerannt...

 

Aber seit ich mit der Kamera aktiv auf Suche bin, hatte ich dieses Vergnügung noch nicht. Bis heute.

Der Kamerad hatte offenbar Durst und versuchte, das Eis an einer kleinen Wasserstelle mit den Zähnen zu zerkleinern. Dieses Geräusch war es auch, was mich auf ihn aufmerksam machte. Er ließ sich durch nichts beirren. Selbst eine Amsel, die sich immer wieder mutig direkt vor seine Nase setzte, wurde förmlich übersehen. 

 

Auf dem Heimweg stellte sich mir dann die Frage, wo bekommen unsere Tiere eigentlich in diesen Tagen Trinkwasser her??


Ein Fremder vor der Haustür...

 

 

  

 

Vor ein paar Tagen entdeckte ich fremde Spuren vor unserer Tür.

Es wurden täglich mehr. Offensichtlich bekamen wir regelmäßigen Besuch von einem Unbekannten. 

Es waren eindeutig Vogelspuren. Was mich jedoch irritierte, war die Größe.

Zum Vergleich habe ich heute meinen eigenen Fußabdruck in den Schnee gesetzt.

 

Ja, wir hatten letzten Sommer auch Habichte, die auf einem Baum beim Nachbarn brüteten. 

Und ein Reiher sitzt auch regelmäßig auf einem der Dächer. Alles nicht so ganz typisch für eine

eng bebaute Einfamilienhaussiedlung in der Großstadt, aber was ist hier schon typisch?!

 

Kurz nachdem ich dieses Foto gemacht habe, raschelte es unter dem Kirschlorbeer und ich staunte nicht schlecht als mich ein Teichhuhn (Teichralle (Gallinula chloropus)) ängstlich ansah.

Was macht ein Teichhuhn vor unserer Haustür? Unser kleines, eingefrorenes Wasserbecken kann wohl nicht der Grund sein, Nachbars Fertigteich wohl auch nicht.

Hat es sich womöglich herumgesprochen, dass mein Vogelfutter besonders lecker schmeckt??

Also ich habe keine andere Erklärung.


Mein kleinster großer Fang...

Bei Eiseskälte saß ich gestern in der Nähe eines Futterhäuschens im Park und beobachtete das bunte Treiben meiner kleinen und großen gefiederten Freunde. Die Artenvielfalt war recht groß, was vermutlich an der geschlossenen Schneedecke lag. Aber dass sie SO groß sein würde, damit habe ich nicht gerechnet.

Habe ich doch tatsächlich den kleinsten Vogel Europas erwischt: Ein Wintergoldhähnchen!!

Solch ein kleines Wintergoldhähnchen wiegt nur 4-8 Gramm und ist damit der kleinste Vogel Europas. Es ernährt sich von sehr kleinen, weichhäutigen Insekten und Spinnen. Um seine Körperfunktionen aufrecht zu erhalten, muss dieser kleine Piepmatz viel leisten: Während der kurzen Wintertage muss er in 7 Stunden genügend Insekten fangen, um die rund 17-stündige Nacht bei kalten Temperaturen im Freien zu überstehen. Genügend bedeutet in diesem Fall, dass es täglich Nahrung im Umfang des eigenen Körpergewichts finden muss.

 


Schneehörnchen

Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, sondern eine sogenannte Winterruhe. Dies bedeutet, dass sie aufgrund ihres herunter gedrosselten Stoffwechsels sehr viel schlafen, aber alle ein bis zwei Tage für kurze Zeit auf Nahrungssuche gehen.

Davon hat dieses kleine Hörnchen aber wohl noch nichts gehört. Es tobte ausgiebig und scheinbar putzmunter und wohlgelaunt durch die Zweige und den frisch gefallenen Schnee. 


Ich wünsche euch, ich wünsche mir...

...für das neue Jahr Gesundheit, Liebe, ein wenig Glück und mehr Frieden auf unserer Welt.

 

Zu große Wünsche? Zu viele Wünsche auf einmal? Ja, mag sein. Aber wenn nicht heute, wann dann sollen wir unsere Wünsche aussprechen dürfen...?!

Und Wünschen kann ja auch bedeuten, selbst etwas dafür zu tun, dass sich etwas verändern kann. Fangen wir doch ganz klein direkt vor unserer Haustür an. Ein nettes Gruß, statt bösem Blick, an den fürchterlichen Nachbarn. Ein mitfühlendes Lächeln für die gestresste Kassiererin, die unbedacht den falschen Ton traf. Ein wenig Hilfe für den, der es gerade allein so schwer hat. 

Es ist so einfach, diese, unsere Welt ein klein wenig lebenswerter zu machen. 

 

Und dann habe ich noch einen ganz persönlichen Wunsch für all die Tiere um uns herum: Lasst uns doch endlich die Silvesterknallerei an vielen Orten eingrenzen. All die Aufklärungsarbeit der Tier- und Naturschützer verpufft immer noch Jahr für Jahr in der Luft. Zum Leid der Tiere im und vor allem außer Haus.

 

In großer Not nachts aus den Schlafstätten der Bäume und Sträucher gejagd, steigen die Vögel in den hohen Luftraum auf, um voll Panik vor dem Feuerwerk zu flüchten. Nicht selten verlieren sie dabei die Orientierung und fliegen gegen Hindernisse. Sie verbrauchen dabei einen Großteil ihrer Energiereserven, die sie gerade im Winter so dringend zum Überleben benötigen. Es kann Tage und Wochen dauern, bis die Tiere sich von diesem Schock erholt haben. Geht doch heute einmal vor die Tür. Hört ihr einen Vogel? Stille, wo gestern noch fröhliches Gezwitscher herrschte.

Ich wünsche uns allen, Mensch und Tier ein FRIEDLICHES UND RÜCKSICHTSVOLLES MITEINANDER!


Weihnachten durchnässt unter Tannenbäumen...

Es ist Weihnachten. Das Fest der Liebe. Da darf doch ein Besuch bei meinem Fuchs nicht fehlen! Während meine Familie zu Hause kuschelig am Weihnachtsbaum sitzt, bin ich bei Regen und stürmischen Wind draußen. Nicht, dass ich nicht auch unter Tannenbäumen sitze, aber halt durchnässt, frierend und (das ist jetzt anders als erhofft) ALLEIN. Na ja, was habe ich erwartet? Es ist Weihnachten, da ist man bei seiner Familie, ob Mensch oder Fuchs. Der lässt sich nämlich nicht blicken. Sitzt wahrscheinlich mit seiner Liebsten im trockenen Bau...

 

Nun gut. Dann erscheint dieser Post jetzt nicht in Form einer romantischen Weihnachtsfuchsgeschichte im Fuchsblog sondern hier als Mix aus Fototechnik und Natur im diesunddas-Blog.

 

Erbarmt haben sich schließlich zwei Eichhörnchen, an denen ich die neue Linse nun bei schlechten Lichtverhältnissen testen konnte. Und sogar der Regen ließ uns dann mal ein halbes Stündchen in Frieden.

 

Die Aufnahmen sind - wie immer - frei Hand. 300mm (600mm KB) Festbrennweite, Verschlusszeiten bei 1/30 - 1/50 Sekunde, ISO bis 1600 und f/4.0. Ich kann nur sagen, ich bin von der Qualität nach wie vor begeistert. Einzig beim Fokussieren (AF und manuell) habe ich noch Probleme. Aber dafür kann das Objektiv nichts. Das liegt schlicht daran, dass ich, wenn ich durch den Sucher sehe, nicht schnell genug mein Motiv finde. 600mm sind schon lang...


Hey DU, geh mal einen Schritt zurück...!

In diesen Tagen dreht sich fotografisch alles um mein neues Objektiv.

Wie bei jedem neuen Teil heißt es, sich erst einmal kennen lernen und lernen, mit den Eigenheiten des anderen umzugehen . Vor zwei Jahren, als das 40-150er neu war, da war es das recht eigensinnige Bokeh. Aber wenn man weiß, wie man miteinander umzugehen hat, kann man sich trotzdem lieben lernen. Bei uns ging das damals sehr schnell. 

 

Aber jetzt zum 300er:

Ich brauchte nicht mal das erste Foto mit nach Hause nehmen, um hier die erste Eigenheit zu bemerken...

10 Minuten vorsichtiges Heranpirschen an einen Reiher. Schritt für Schritt. Gaaanz langsam, einen Fuß vor den anderen. Wieder stehen bleiben und wieder vorsichtig weiter.

Und dann, der große Moment: Ich führe die Kamera im Zeitlupentempo vor das Auge und sehe........ DAS!

Nein, das darf doch nicht wahr sein!! Hey, Reiher, kannst du nicht mal ein paar Meter zurück gehen?!?!

 

Tat er natürlich nicht. Also war wieder ich an der Reihe. Schritt für Schritt ebenso laaangsam, wie ich gekommen bin, zurück. Nun gut, 20 Minuten An- und Abpirschen für ein paar Reiher-Fotos liegt wohl noch im akzeptablen Bereich. Und nachdem ich die ersten Bilder gemacht habe bin ich mir sicher, wir werden sehr schnell ganz dicke Freunde!


Die Neue und das Alte...

Vor exakt 2 Jahren habe ich das erste Foto mit dem damals neuen Tele (m.zuiko 40-150 pro) gemacht, eine Nebelkrähe.

Auch diesmal mangelt es kurz vor Weihnachten an Zeit, mit dem neuen Objektiv (m.zuiko 300 pro) auf Tour zu gehen. Da ist es irgendwie naheliegend, wieder nach einer willigen Krähe Ausschau zu halten. Auf zum Shooting: 'Die neue Linse und das altes Model'.

Was soll ich sagen? Ich bin schlicht und einfach begeistert von dieser Abbildungsqualität. Die Neue und ich, wir werden garantiert Freunde. Und die Alte und ich bleiben es auch. Danke, du geduldiges Model!


Mein Weihnachtsgeschenk

Heute habe ich es abgeholt. Mein Geschenk an mich zum Weihnachtsfest.

Ach, was habe ich mich schwer getan mit meiner Entscheidung.

Da schmachte ich seit Monaten nach diesem Objektiv und dann, kurz vor Weihnachten, wird die neue Kamera vorgestellt...

Die Ja/Nein-Auswahlliste wird immer länger, wird umgeschrieben, neu gewichtet, bei Seite gelegt, wieder heraus geholt.

Leisten sollte ich mir eigentlich besser keines der beiden Teile und stattdessen auch mal meinem Konto eine Freude bereiten. Das hätte es eigentlich wieder einmal dringend nötig.

Aber ein Geschenk an das Konto und MINI und ich sollen leer ausgehen?? Nö! 

 

Ich habe mich für das Objektiv entschieden. Meiner Kamera fehlt nichts, ich vermisse rein gar nichts an oder in ihr. Weshalb also sollte ich sie sofort durch das Nachfolgemodell ersetzen?! Plötzlich ist alles ganz klar und ich frage mich, was an dieser Entscheidung so schwer war.

FROHE VORWEIHNACHTSZEIT!!!


Klein aber oho...!

Und schon wieder hat ein kleines Kerlchen auf direktem Weg mein Herz erobert.

Gut, dass ein Herz nicht zu klein sein kann und unbegrenzten Platz bietet!

 

Dieser kleine Winzling (auf diesem Foto sieht man recht gut, WIE klein er noch ist) tauchte plötzlich auf unserer Terrasse auf. Da ich für meine Fotorunden in Wald und Park immer Nüsse gelagert habe, habe ich auch hier ein paar davon ausgelegt. 

Inzwischen ist das Füttern eine liebe Gewohnheit geworden und das Hörnchen wird immer mutiger. Ganz im Gegensatz zu einem zweiten, einem ausgewachsenem, das sich bestenfalls bis an den Gartenzaun wagt.

 

Der kleine Mini-Hops ist sowas von dünn und hat zudem eine recht große, aber verheilte Verletzung an der Kehle. Aber er scheint recht gesund zu sein, ist flink und vor allem pfiffig, was das Austricksen betrifft.

Es macht mir das Leben beim Fotografieren schon recht schwer. Ich baue alles schön auf, so dass der Hintergrund nicht so unruhig ist, das Licht von der richtigen Seite kommt und ich schön nah mit der Kamera herankomme, lege an der auserkorenen Stelle eine Nuss hin und was passiert? Mini-Hops kommt flink heran gelaufen, sieht mich an und entscheidet sich gegen die Nuss. Einmal springt es stattdessen direkt auf mich zu (Schreck!), ein anderes Mal hüpft es in einen Blumenkübel und buddelt dort eine offenbar vorher versteckte Nuss aus. Kleiner Schlingel!!


Immer auf Augenhöhe...

Ich bemühe mich sehr, meine Motive immer auf Augenhöhe vor die Kamera zu bekommen. Diese Perspektive ermöglicht es häufig, die Stimmung der Tiere besonders ausdrucksstark festzuhalten. Gerade bei den Füchsen und Eichhörnchen ist mir im Laufe der Zeit aufgefallen, wie unterschiedlich ihre Gesichter sind und wie gut sich Neugier, Mut, Vorsicht oder Angst in ihnen ablesen lassen.

 

Sofern die Tiere sich zu ebener Erde aufhalten, ist das völlig unproblematisch. Ich lege mich einfach auf den Boden und warte auf eine passende Position.

 

Aber wie bekomme ich meine Eichhörnchen, die auf einem Baum sitzen, auf Augenhöhe?

Das ist grundsätzlich eigentlich ganz einfach. Die meisten Eichhörnchen haben 'Lieblingsbäume', auf die sie klettern, um ungestört die erbeuteten (in diesem Fall vor die Nase geworfenen) Nüsse zu zerlegen. Ich versuche dann in unmittelbarer Nähe einen Baum zu finden, der ein Hinaufklettern mit Kamera möglich macht. Das geht natürlich nur manchmal. Und auch dann kann es immer noch passieren, dass das Hörnchen sich gestört fühlt und nach der nächsten Nuss doch einen anderen Baum aufsucht. Oder ganz verschwindet. Aber ab und an klappt es. Peinlich wird es nur, wenn doch mal ein Spaziergänger vorbei kommt...


Weidenkätzchen im Osterstrauß, muss das wirklich sein?

Jedes Kind kennt sie, die flauschigen, später honiggelben Weidenkätzchen. Sie sind die ersten Leckerbissen winterhungriger Insekten. Ganz besonders wichtig sind sie für Bienen, aber auch viele Schmetterlingsarten

erfreuen sich an ihnen.

 

Naturschützer appelieren, auf Weidensträuße im Frühling und zu Ostern zu verzichten. Für den Menschen

geht es nur um Deko, für Bienen aber ums Überleben. Es gibt schöne Alternativen, z.B. Forsythienzweige.

 

Ein Tipp von mir: Weidenkätzchen im Topf auf Balkon oder Terrasse erfreuen unseren Blick das ganze Jahr über

und helfen nebenbei auch noch den Bienen. Und zudem macht es großen Spaß, den Bienen beim Pollenbad zuzusehen.

Rote Sandbiene, Honigbiene und kleiner Fuchs nehmen ein Pollenbad


Wie heißt du und wo kommst du her?

Wir kennen sie alle, diese kleinen roten Klettermaxen mit dem Püschelschwanz. Doch STOPP! Sie sind gar nicht rot.

Jedenfalls nicht überall. Die Rede ist vom Eichhörnchen. Und schon wieder STOPP! Auch der Name wird regional unterschiedlich gehandelt: Eichkätzchen; Eichkater, Eichkatzl, Eichhase, Baumfuchs, Eichert und Katteker.

Wie immer ist der lateinische Name zwar eindeutiger, aber nicht hübscher: Sciurus vulgaris.

 

Zurück zu den Fellfarben. Das Eichhörnchen kann eine Vielzahl von verschiedenen Farben annehmen: außer dem klassischen Rot sind auch rot-braune, grau-rote, braun-graue, schwarz-gefleckte und ganz schwarze Eichhörnchen zu beobachten.

Einigkeit besteht wiederum darin, dass alle Europäischen Eichhörnchen einen weißen Bauch haben.

 

Im Süden Deutschland, wie zum Beispiel im Schwarzwald oder in Bayern, sind graue und schwarze Eichhörnchen häufiger vertreten, bei uns in Berlin sind es vor allem die roten. Doch die Fellfarben variieren zum Teil auch in den unterschiedlichen Jahreszeiten sehr stark, da das Fell im Winter dichter ist als im Sommer. So erscheint beispielsweise ein rotes Eichhörnchen im Winter eher grau, während Eichhörnchen, die im Winter schwarz sind, im Sommer oftmals heller werden.

 

 

Bei den gezeigten Eichhörnchen ist die Farbe lediglich saisonaler Art. Da ich mich auf meiner Seite mit Tieren aus meiner Heimatstadt beschäftige, stammen diese aus Berlin und gehören zu den Roten Eichhörnchen.


gut getarnt...!

Heute hatte ich das Glück, einen Baumläufer zu entdecken.

Diese kleinen Klettermeister laufen flink an Baumstämmen hoch oder unter Ästen entlang.

Ein Abenteuer, dieses beobachten zu können! Alle physikalischen Gesetze scheinen außer Kraft gesetzt.

 

Voraussetzung für dieses Schauspiel ist allerdings, den Tarnkünstler der Singvögel erst einmal zu erspähen. Er ist auf der Rinde eines Baumes kaum auszumachen. Zumindest, solange er sich nicht bewegt.

 


Der Baumläufer hat eine Vorliebe für alte Bäume mit zerfurchter Rinde. Hier baut er sein Nest und sucht unter der Rinde mit seinem langen, spitzen und gebogenem Schnabel nach Nahrung. 

Dieser hier hat mir die Freude gemacht, mir jeweils für einen Bruchteil einer Sekunde Modell zu stehen. Somit habe ich meine ersten Baumläufer-Fotos machen können.



Des einen Freud ist des anderen Leid...

Eigentlich sollte ich mich schämen! Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht nur vor Ort ziemlich grinsen müssen, ich muss es auch jetzt noch, wenn ich mir die Fotos ansehe...

Dabei ist es gar nicht zum Lachen. Da versuchte nämlich der arme Reiher über die Eisfläche des Tümpels zu laufen. Und bei jeder kleinen Windböe rutscht er aus und musste sich mit viel Flügelschlagen vor dem Sturz retten.

Irgendwann hatte er die Nase voll und dann hieß es nur noch ABFLUG!


Tok, tok, tok...!

Aus weiter Ferne ist es wieder zu vernehmen, das klopfende tok, tok, tok,... 

Nähert man sich der Stelle, kann man manchmal Rinde vom Baum fallen sehen, ehe man mit etwas Glück den Verursacher erblickt.

 

Der Frühling steht vor der Tür und der Buntspecht fängt wie in jedem Jahr an, bis zu fünf Bruthöhlen zu bauen, von denen er dann aber nur eine fertigstellt und bezieht. Mit seinem harten Schnabel meißelt er dafür Löcher in alte und weiche Bäume. Dabei ruckt sein Kopf rund zehnmal in der Sekunde vor und zurück.  Das menschliche Auge kann diese schnellen Bewegungen kaum noch wahrnehmen.

 

Durch den jährliche Neubau der Bruthöhle entsteht ein Überangebot, das gerne von anderen Höhlenbrütern, wie z.B. Meisen, Kleiber und Star, bezogen wird. Ab und an ziehen auch Hummeln oder Siebenschläfer in das gemachte Nest.

Hört sich dieses tok, tok, tok,... eher nach einem Dauertrommeln an, dann ist hier übrigens das Männchen mit schnellem Hämmern gegen einen Baumstamm damit beschäftigt, sein Revier abzugrenzen und Weibchen anzulocken.

 


Kann ein Jahr denn schöner anfangen...?

Nach der ganzen Knallerei in der letzten Nacht, musste ich heute früh schnell einmal nachsehen, ob sie noch alle da sind, meine Vögel, Eichhörnchen und Füchse. Und JA, obwohl es regnete habe ich sie innerhalb von nur zwei Stunden zu Gesicht bekommen und ein paar hübsche Fotos mitgebracht. Schöner kann das  Jahr doch gar nicht anfangen!

 

Zuerst lief mir ein kleiner Punk Squirrel über den Weg:

Aber ganz besonders gefreut habe ich mich, dass sich mein Foxy endlich wieder gezeigt hat - und zwar aus nächster Nähe. Obwohl ihm das Regenwetter offensichtlich nicht behagte...

Und die Vögel haben glücklicherweise die Nacht auch gut überstanden.

Ach ja, ich hatte übrigens auch mein Stativ und etwas Vogelfutter dabei...



Frohe Weihnachten!


Wie es sich für eine ordentliche Familie gehört, gibt es bei uns am Heiligen Abend nicht nur Familienfotos sondern auch ein Weihnachtsgedicht. Mit diesem wünsche ich euch allen friedliche und glückliche Feiertage im Kreise von Familie oder Freunden. Genießt die Zeit des Zusammenseins!


***Der Weihnachtsbaum***

Strahlend, wie ein schöner Traum, steht vor uns der Weihnachtsbaum.

Seht nur, wie sich goldenes Licht auf der zarten Kugeln bricht.

“Frohe Weihnacht” klingt es leise und ein Stern geht auf die Reise.

Leuchtet hell vom Himmelszelt - hinunter auf die ganze Welt.




Mein Mädchen...

 

 

Darf ich vorstellen, die beste Tochter der Welt.

Und außerdem die geduldigste und  kritischste Ratgeberin bei der Auswahl meiner Fotos. Eine kreative und phantasievolle Hilfe, wenn mir die Ideen ausgehen.

Die verständnisvollste Person, wenn ich mal wieder mit der Kamera die Zeit vergesse und der Kochtopf deshalb leer bleibt. Und heute, eine neue Erfahrung für uns beide, mein Lockvogel. 


Ich habe in letzter Zeit einige Male das Glück gehabt, Meisen mit ein wenig Futter auf meine Hand zu locken und dann über das Smartphone die Kamera auszulösen. Eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Auf der einen Hand ein Vögelchen, in der anderen Hand das Smartphone, dann auch noch die richtige Position vor der (hoffentlich korrekt eingestellten) Kamera finden und schön stillhalten. Es hat funktioniert. Also dachte ich mir, jetzt kann Stufe zwei starten.

 

Meine Vorstellung war die, meiner Tochter Vogelfutter auf den Kopf zu streuen und zu warten, bis sich ein Vogel niederlässt.

Ich weiß nicht, woran es lag, aber wir hatten keinen Erfolg. Die Meisen flogen immer wieder auf die Hände, versuchten dort sogar das Tütchen mit dem Futter zu ergattern, nicht aber auf den Kopf. Wir müssen wohl noch weiter üben.

 


Bleiben oder ziehen...?

Heute kam mir wieder eines unserer vielen Berliner-Wildlife-Tiere vor die Linse. Der Begriff ist schon ein bisschen lustig, aber es ist tatsächlich so, dass wir über eine sehr artenreiche Ansiedlung von Wildtieren verfügen. Stadtnatur eben.

 

Es gibt ihn nicht gerade selten, den Graureiher. Und falls man diesen stillen, am Boden sehr unauffälligen Vogel entdeckt, dann kann man dies auch in Berlin. Wasser ist wichtig. Es muss aber kein großer See sein. Ein kleiner Teich reicht ihm völlig aus.

Die meisten von ihnen ziehen im Herbst in wärmere Gefilde, einige, wie dieser hier, bleiben aber auch hier.


Twins

Ich habe einige Versuche für meine neue Serie 'Twins' gestartet. Ziel soll sein, eine Doppelseite mit ein und demselben Motiv so darzustellen, dass sich eine gewählte Hintergrundfarbe im Motiv wiederfindet und die eine Hälfte das gesamte Motiv, die andere einen Ausschnitt zeigt. 


Während des Zusammenstellens war ich doch ziemlich überrascht darüber, dass sich meine Vorstellung gar nicht so nebenbei verwirklichen lässt. Beispielsweise müsste nach meinem Geschmack die Seite, die das Tier in voller Größe zeigt, viel mehr Umgebung zeigen. Und genau hier komme ich ins Schwimmen. Da ich meine Tieraufnahmen möglichst detailreich aus der Nähe aufnehme, besitze ich gar keine geeigneten Fotos, die das Tier klein in seiner Umgebung abbilden.

Das bedeutet somit, dass ich mich nicht meines Bestandes bedienen kann, sondern unter diesem Augenmerk neue Fotos machen müsste. Das werde ich mir wohl noch einmal überlegen...


van Gogh

Wir haben einen Kobel im Walnussbaum. Man sollte meinen, das wahre Paradies für Eichhörnchen. Keine Futtersorgen, die vielen umherlaufenden Katzen und auch der Fuchs sind so hoch oben keine Gefahr. Und doch gab es im Frühjahr einen Angriff auf das Nest: Eine Krähe machte sich an den Jungen zu schaffen. Danach entdeckte ich Mutter-Eichhörnchen an einer Nuss knabbernd noch öfter im Baum wieder. Und die Freude war groß, als uns dann im Sommer auch eines der Jungen, das offenbar überlebt hatte, besuchte.


Der kleine Kerl machte sich an meinem Insektenhotel zu schaffen und ich bemerkte erst später auf den Fotos, dass ihm ein Stück Ohr fehlte. 

Heute, vier Monate später, sitzt er wieder im Walnussbaum und hat sich mächtig verändert. Ok, Ohren wachsen nun mal nicht nach, aber da Hörnchen das Haar länger trägt, sieht man es nicht mehr so sehr...

Seht selbst:

Juli 2015

November 2015


Sonnenaufgang in schwarz-weiß...

Sonnenaufgang... ah ja..., ist ja immer irgendwie schön... Aber wo ist die Farbe hin?????


Heute früh an meinem Lieblings-Mauer-Denkmal vor den Toren Berlins. Ich hatte vor kurzem hier im Blog über dieses Kunstwerk geschrieben. Darüber, dass die Wirkung zu jeder Tageszeit und aus jeder Perspektiv eine andere ist. Uns so stand ich heute früh hier und wartete auf den Sonnenaufgang. 

Ich gebe zu, ein Sonnenaufgang in monochrom ist schon ein wenig ausgefallen. Aber als ich dort stand und der Himmel sich in diesen fröhlichen Orangetönen färbte, da schien mir die Stimmung plötzlich zu freundlich für den ernsten, geschichtlichen Hintergrund dieser Stätte. Ich disponierte also kurzentschlossen um: Kein Sonnenaufgang, dafür gedrückte Stimmung bei leichtem Morgendunst.


Ja, die farbige Variante ist sicherlich auch schön. Hat für mich jedoch eine völlig andere Bildaussage. Hier sehe ich einfach nur sportlich fröhliche Kletterer, die den Tag begrüßen und keine Menschen, die auf der Flucht sind und ihr Leben dabei riskieren.


3 Glückspilze


MINI und Mini-Mann entdecken beim Herbstspaziergang einen Riesen-Fliegenpilz. Tja, die zwei sind schon echte Glückspilze!


Aber weshalb ist der Fliegenpilz eigentlich ein Glückssymbol??

Die genaue Herleitung ist nicht bekannt. Vielleicht ist es einfach nur sein auffallendes Aussehen, vielleicht aber auch seine halluzinugene und  rauscherzeugende Wirkung, die schnell zum Delirium führt. 


Die beiden Minis erfreuen sich jedenfalls seines Aussehens und lassen sich lieber von den herrlichen Herbstfarben des Laubes berauschen.

#Fotografie


Es ist an der Zeit...

Es ist an der Zeit, sich auf den Winter vorzubereiten.

 

Während Jungigel versuchen, noch einmal ordentlich an Gewicht zuzulegen, sind die Alttiere bereits ab Mitte Oktober damit beschäftigt, sich ein Winterquartier zu bauen.

Wir können dem kleinen Stacheltier hierbei helfen, in dem wir ihm einen möglichst naturnahen, unaufgeräumten Garten anbieten. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen totem Holz, Reisig und Laub. Aber grundsätzlich findet er auch Schutz in Erdmulden und unter Hecken. Wer lieber ein dauerhaftes Häuschen bauen oder im Handel erwerben möchte, der sollte dieses ebenfalls mit Laub und Reisig leicht füllen und keinesfalls frei sichtbar aufstellen. Dann ist die Chance gut, dass sich eines dieser putzigen Gesellen dort einrichtet. 

Wer sich informieren möchte, womit man dem Igel grundsätzlich Gutes tun kann und was ihm mehr schadet, als nützt, dem steht eine große Auswahl an Literatur in den Buchhandlungen zur Verfügung.

Natürlich ist das Internet ebenfalls eine sehr gute Anlaufquelle.

Zum Thema Igel empfehle ich sehr gerne auch hier wieder die Homepage des NABU.


Der Weg in die Freiheit...

Anlässlich des sich am 9. November nähernden Jahrestages des Mauerfalls möchte ich euch ein aus meiner Sicht ganz besonders gelungenes Mauerdenkmal  vorstellen.

Wenn man auf der B96 Richtung Norden nach Berlin fährt, sieht man direkt dort, wo die Mauer seinerzeit Lichtenrade vom Umland abgeschnitten hat, das Werk der Künstlerin Kerstin Becker.

Mauerdenkmal

Es besteht aus fünf dünnen, drei Meter hohen Stahlsäulen, auf denen Menschen zu sehen sind, die den Weg in die Freiheit suchen. Das für mich Besondere an diesem Denkmal ist die Tatsache, dass es sich je nach Blickwinkel, Blickrichtung, Nah- oder Fernwirkung und Tageszeit immer wieder anders zeigt und unterschiedlich interpretieren lässt.

Hier noch ein kleiner geschichtlicher Hinweis: An dieser Stelle gab es einen eigens nur für die BSR (Berliner Stadtreinigungsbetriebe) passierbaren Grenzübergang, der es ermöglichte, West-Berliner Müll auf die Deponie in Schöneiche (Zossen) zu befördern.


Her mit den Abwehrkräften!

Langsam ist es an der Zeit, das Immunsystem für die kalte Jahreszeit aufzupeppen.

Mein Tipp hierfür lautet:

Raus an die frische Luft, noch einmal ordentlich Licht für die Bildung von Vitamin K tanken und sich an dem herrlichen roten Sonnenhut, der noch in voller Blüte steht, sattsehen!

Wem das nicht reicht, der kann sich aus den Wurzeln oder dem Kraut der Pflanze Tee oder eine hochprozentige Tinktur zubereiten. Sicherer ist jedoch die Variante, das fertige Präparat (Echinacea purpurea) in der Apotheke zu erwerben. Aber Vorsicht: Wie alle anderen Korbblütler auch, kann es bei der Einnahme zu allergischen Reaktionen kommen. Also bitte den Beipackzettel aufmerksam lesen!


In diesem Sinne: Kommt gut durch den Herbst und genießt das momentane Spätsommerwetter!


Aus der Not geboren...

Wer mich kennt, weiß, dass ich ohne meinen Fotoapparat nur ein halber Mensch bin. Mit meiner Kamera ist glücklicherweise auch alles in Ordnung, mit mir allerdings weniger... Ich habe nämlich derzeit keine Möglichkeiten, auf Fototour zu gehen. Und Wochenenden ohne ein paar Aufnahmen sind keine richtigen Wochenenden!

Also habe ich mich im Haus nach einem Motiv umgesehen und in einem Trockenstrauß einige Disteln entdeckt. Nur Blümchen fotografieren, war mir dann doch zu langweilig und deshalb habe ich ein paar Highkeys gemacht. 

Ich finde, diese Pflanze eignet sich seitens der Farbe und kontrastreichen Kanten ganz hervorragend für eine solche Darstellung. 

Drei Aufnahmen und die Welt ist wieder in Ordnung ;-)


Meiner ist am längsten...

...denkt sich das Weibchen des Eichelbohrer (Curcolio glandium) aus der Familie der Rüsselkäfer.

 

Der Anblick ist zwar skuril, aber sie hat tatsächlich einen viel längeren und zudem stärker gekrümmten Rüssel, als das Männchen.

Er ist genau so lang, wie der restliche Körper des sonst sehr kleinen Käfers. Mit den winzigen Mundwerkzeugen an der Rüsselspitze fressen sie tiefe Löcher in noch unreife Eicheln und legen dort ihre Eier hinein.

Dieses Exemplar sitzt auf einer Spiegelfliese und wollte mit seinem Umhergelaufe meine Geduld auf eine harte Probe stellen...


Nutze die Zeit...

...um ein paar Fotos zu schießen!


Ich stelle immer wieder fest, dass ich nicht einfach nur rumsitzen kann.

Aktuelles Beispiel: Während einer Pause auf einem Foto-Ausflug sitzen meine beiden Fotografen-Freunde auf einer Bank in der Sonne und fachsimpeln. Wie das Männer eben so machen. Ok, es ist nicht wirklich uninteressant, und doch schweift mein Blick unruhig umher. Und wie ich das immer mache, wenn es gerade nichts Spannendes zu sehen gibt, setze ich mich einfach hin und fotografiere aus dieser Postion all das Uninteressante im nahen Umkreis:

Lieber Felix, lieber Matthias! Es liegt wirklich nicht an Euch oder Euren Gesprächsthemen, dass ich mich manchmal ausklinke.

Ich bin einfach so... Und ich möchte unsere Treffen auf keinen Fall missen!! Wir haben übrigens noch keinen neuen Termin... ;-) LG Viola


auf der Kamera ist nicht vor der Kamera...

So kann's gehen: Da sucht Mini ewig im Garten nach kleinen Krabbeltieren und dabei sitzt schon ein Mini-Model in Position...

Dass das Schneckchen nicht vor der Kamera, sondern auf der Kamera weilt, ist kein Problem, sondern ein Fall für Mini-Mann ;-)


Eine Azurjungfer traut sich

Seit ein paar Tagen besucht eine hübsche Azurjungfer unser kleines Wasserbecken. 

Ich habe bereits im letzten Sommer feststellen können, dass Libellen gar nicht so scheu sind, wie sie zunächst wirken. Ganz im Gegenteil, manchmal habe ich das Gefühl, sie würden ganz bewusst vor der Kamera posieren.

Zudem machen sie es uns Fotografen außerdem leicht, da sie gerne immer wieder dieselben  Plätze für ihr Sonnenbad anfliegen. So kann man in Ruhe das Stativ aufbauen und die Kamera ausrichten. 

Nachdem diese Libelle recht zutraulich wirkte, habe ich versucht, sie auf meine Finger zu locken. Geduldig habe ich ihr mit einigen Zentimetern Entfernung meine Hand hingehalten und gewartet. Sie beobachtete sehr genau, flog  immer wieder eine kleine Runde, um sich dann doch an ihren Ausgangspunkt niederzulassen. Ich habe kein Zeitgefühl, wie lange dieses Spiel ging. Ich merkte lediglich, dass meine Hand anfing, zu zittern...

Und dann kam der große Augenblick, an dem sie sich traute:


geplündert 2 (Fortsetzung)

Unsere kleine Amsel hat wieder einen Tag und eine Nacht überlebt.

Allerdings sind die Vogeleltern den ganzen Vormittag nicht aufgetaucht und nachdem das Kleine laut piepsend immer wieder auf mich zu gehüpft kam, habe ich kurzentschlossen nach Regenwürmern gegraben.

Gut, dass Papa-Amsel am Nachmittag die Fütterung wieder übernommen hat. So ein Rumtreiber...

Und vor diesem kleinen Banditen und gefühlten 20 Katzen versuche ich unseren Piepmatz zu schützen.

Ach, Natur kann schon grausam sein...


Eine Geschichte für Kleine in Bildern

Ich habe immer wieder Spaß daran, wenn ich nach einer Serie Fotos beim Ansehen der Bilder bemerke, dass man herrliche Geschichten daraus erzählen kann. 

Je nachdem, in welcher Reihenfolge die Fotos gezeigt werden, entstehen neue Geschichten.

Bei diesen Fotos könnte es beispielsweise so stattgefunden haben:

 

Eine kleine Kohlmeise entdeckt neugierig die Welt.

 

Plötzlich merkt sie, dass die ganze Familie bereits weiter gezogen ist.

 

"Mamiiiiiiiii...!!!" 

und ein weiteres Mal: "Mensch Mami, jetzt komm doch endlich!!"

 

Die kleine Kohlmeise sitzt traurig und verlassen auf dem Zaun.

 

Da gesellt sich Bruder Meise hinzu und guckt ganz erstaunt.

"Was ist denn los?"

Die kleine Kohlmeise piepst ihr ganzes Leid.

Der Bruder hört aufmerksam zu und erklärt der kleinen Meise, dass die Familie doch nur einen Strauch weiter geflogen ist. Da ist die kleine Meise froh und zusammen fliegen sie zu ihrer Familie.

 


Was, wenn die Zeit fehlt??

Ein Feiertag ohne ein paar Aufnahme ist kein richtiger Feiertag. Was aber, wenn die Zeit für ein richtiges Shooting fehlt?

Dann sieht das bei mir so aus: Ich gehe vor die Tür und wähle genau 1 Motiv oder einen Standort aus. Und was nach 15 Minuten nicht im Kasten ist, bleibt draußen.

Meine Ausbeute heute sah so aus:


Aus dem Leben eines Amselkindes

Wir haben das Glück, jedes Jahr brütende Amseln in unserer Hecke zu haben. 

Und manchmal, wie z.B. im letzten Jahr, dürfen wir die gesamte Zeit, vom Nestbau bis zum Auszug der Jungen, miterleben.

Nach einer Brutzeit von ca. 14 Tagen schlüpfen die Jungen. Nach weitern 2 Wochen verlassen sie das Nest, vorausgesetzt sie wurden von Nestplünderern, wie Elstern oder Eichhörnchen verschont.


Die Kleinen werden noch weitere 2-4 Wochen von den Eltern mit Futter versorgt.

In dieser Zeit sind sie sehr zutraulich, was ihnen leider allzu oft zum Verhängnis wird. Bei Gefahr bleiben sie wie erstarrt sitzen und werden so zur leichten Beute von Katzen. Allerdings erleichtern sie den Fotografen damit auch die eine oder andere schöne Aufnahme ;-)


Prinz oder Prinzessin?

Wie war das noch bei den Gebrüdern Grimm?

Sie küsste den Frosch und er verwandelte sich augenblicklich in einen Prinzen...

Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Na dann, her mit dem Frosch! 

Ich pirschte mich vorsichtig näher an ihn heran. Auf Augenhöhe immer ein wenig dichter und dichter.

Ich konnte das Sternenfunkeln auf seinem hoheitlichen Kopf erkennen.

Und dann..., nein. Ich küsste ihn nicht.

Aber er mich! Als er plötzlich auf mich zu sprang.

Er ist kein Prinz. Und ich bin auch keine Prinzessin geworden.

Aber der Frosch und ich, wir leben trotzdem glücklich, getrennt voneinander, bis an unser Lebensende.


Entenjagd

Morgendlicher Osterspaziergang im Park.


Ich habe ewig keine Enten fotografiert. Und das, obwohl doch gerade die Männchen so schön bunt-glänzend gefiedert sind. Seht sie euch doch bei eurem nächsten Besuch am Teich einmal bewusst an, möglichst bei tiefstehender Sonne. Richtig hübsch!

Die Weibchen protzen naturgemäß nicht so mit Farbe herum und schnattern lieber. Dafür sehen sehen sie aber beim Entenballett sehr elegant aus... 

Na klar, auch Herr und Frau Schwan mussten mit vor die Linse.


Ich wünsche ein frohes Osterfest!!


Neues aus der Digitalen Dunkelkammer

Manchmal entstehen bei der Bildbearbeitung ganz neue Ideen. 

Dieses Foto ist das Ergebnis ooc. Ich wollte ursprünglich die Farbsättigung des Hintergrundes leicht verringern. 

Vor der etwas zeitaufwendigen Freistellung habe ich zunächst das gesamte Bild farblich entsättigt, um die Wirkung zu testen. Den Regler habe ich dabei ohne jedes Feingefühl viel zu stark verschoben... 

Als ich das Ergebnis sah, kam mir die Idee, eine Umwandlung in SW vorzunehmen. Etwas, was ich bei Blümchen immer wieder einmal probiere, aber dann wieder verwerfe.

Natur soll auch wie Natur aussehen! Und gerade der Frühling lebt von seinen Farbtupfen. Und trotzdem finde ich die Wirkung diesmal recht interessant.


Hier die Ergebnisse:

Stufe 1

Farben stark entsättigt

Stufe 2a

Aufhellung der Tiefen + helle Vignette


Stufe 2

Umwandlung von ooc in neutrales sw

Stufe 2b

Verschiebung der Mitten und Tiefen

unter Beibehaltung der Lichter



Streetart

Ich bin gerade am Verstichworten einiger Fotos auf meinem Rechner und bin auf eine riesige Auswahl an Streetart-Bildern gestoßen. Berlin ist ja eine Hochburg dieser 'Branche'.  Ein paar besondere, die nicht jeder Spaziergänger oder Tourist sofort zu sehen bekommt, möchte ich euch hier vorstellen. Ich finde es immer wieder unglaublich, was diese Künstler (er)schaffen. Und auch das, was an Materialkosten dabei anfällt, sollte man sicher nicht zu unterschätzen. 


Mein Rotkehlchen

Dieser kleine Kerl kommt mich seit zwei Wochen täglich besuchen. Und natürlich kommt er meinetwegen und nicht etwa, weil ich ihm regelmäßig ein wenig Futter zukommen lasse!! Er gesellt sich zu mir, wenn ich im Garten werkel und kommt inzwischen schon auf rd. einen Meter an mich heran und sing mir sein Lied. Ich kann einfach nicht widerstehen und muss doch jedes Mal wenigstens ein Foto von ihm machen. Ja, ok... wird auf Dauer genauso langweilig, wie meine Bienen im Sommer, aber er ist doch so putzig...


Fotos für die Tonne

Ich war am Sonntag früh mit dem Rad am ehemaligen Grenzweg unterwegs. Eigentlich wollte ich die ersten Sonnenstrahlen nutzen und ein paar Fotos von den Wiesen und Feldern machen. Ich hatte dabei eine genaue Vorstellung vor Augen: Zarte Farben bei leichtem Frühnebel, Raureif unter den goldenen Strahlen der aufgehenden Sonne. Stimmungsvoll. Romantisch. Verträumt.


Vor Ort sah es dann doch leider ganz anders aus. Alles grau in grau und dunstig trübe. Ganze vier Fotos habe ich verschossen. Ja, verschossen. Für die Tonne sozusagen. 

Nun ist es so, dass ein Foto, das ich nicht so aufnehmen konnte, wie ich es mir vorgestellt hatte, bei mir nicht sofort in die Tonne kommt, sondern gequält wird, d.h. es muss ein 'kreatives Rumprobieren' in Photoshop & Co. erdulden und sich neu stylen lassen (ja, manchmal geht ein Styling auch in die Hose). Heraus kommt regelmäßig etwas völlig anderes, als ursprünglich vorgesehen. Und so erging es auch diesen vier Fotos:

Auf diese Art lerne ich nebenbei ganz unkonventionell Möglichkeiten der Bildbearbeitung kennen, auch wenn die Methoden sicher nicht ganz lehrbuchmäßig sind...


Frieren Vögel im Winter?

Um es vorweg zu nehmen: Unsere Vögel schützen sich durch Aufplustern vor Kälte. Sie werden insgesamt passiver, um nicht zu viel Energie zu verbrennen. Lebensnotwendig ist eine energiereiche Futterversorgung.

 

Also dachte ich mir, werde ich mal in den Park gehen und versuchen, ein paar Vögel anzufüttern. Ich streute ein wenig Futter und setzte mich in einiger Entfernung still auf den Boden. Die Kamera lag griffbereit und ich war überrascht, wie schnell sich eine kleine Gesellschaft von Singvögeln und zwei Eichhörnchen an der Futterstelle einfanden.

Und dann geschah etwas für mich ganz Wunderbares: Eine freche Kohlmeise setzte sich zuerst auf meinen Kopf, dann auf das Objektiv und meine Hand. Ich sah mich vorsichtig um, aber niemand war in der Nähe, der das für mich hätte fotografieren können. Also versuchte ich es selbst. Ich befestigte die Kamera auf dem Stativ, richtete alles aus und stellte zum Auslösen eine Verbindung zu meinem Smartphone her. Und dann wartete ich mit ausgestreckter linker Hand, das Phone in der rechten. Und wartete und wartete... Nicht nur darauf, dass die kleine Meise nochmals einen Anflug wagte, sondern auch darauf, dass sie sich in passender Position auf meine Hand setzen würde. Sie tat es! Es ist ziemlich schwierig, die Hand still zu halten, wenn man aufgeregt ist und dabei mit der anderen Hand noch auslösen muss, aber ich hatte Glück :-) 

Auch wenn diese Fotos für mich eine ganz besondere Bedeutung haben, habe ich mich aber auch sehr gefreut, so viele unterschiedliche Vögel vor die Kamera zu bekommen. Und so saß ich also 3 Stunden lang bei -5 Grad und merkte vor lauter Begeisterung gar nicht, wie sehr meine Finger und Zehen vor Kälte schmerzten.


Mit MINI und 'dem neuen' auf der Pirsch...

 

Verkaufsoffener Adventssonntag, überfüllte Weihnachtsmärkte, Adventskaffee...?!

Nein, mir war heute mehr nach Ruhe in freier Natur.

Jaaaaa, ok... eigentlich ging es eher darum, das neue Objektiv auszuführen... 

 

MINI stand Model. Ich hätte sie den ganzen Nachmittag ablichten können.

Aber damit es nicht langweilig wird, habe ich auch noch ein paar Fotos vom Damwild mitgebracht.

Wir waren ja schließlich auf der Pirsch!!



...es ist da!!!!









Gestern kamen sie endlich in Deutschland an, die ersten Lieferungen des schon lang ersehnten M.Zuiko 40-150 f/2.8 PRO

und auch ich darf jetzt eines davon mein eigen nennen.



Die Freizeit vor Weihnachten ist etwas knapp, aber wenigstens ausprobieren wollte ich es schon. Die Bedingungen waren bescheiden, eisig kalt bei miesen Lichtverhältnissen. Aber egal, das Teil ist ja lichtstark (habe komplett mit Offenblende gearbeitet) und wozu gibt es hohe ISO (bin bis 1600 gegangen)...

Ich habe mir einen Vogel als Model gesucht und ein Stündchen mit blau gefroren Fingern versucht, die Kamera ruhig zu halten. Was dabei raus kam finde ich für's erste gar nicht so schlecht. Fest steht, dass diese Linse wirklich einsame spitze ist!! Ich freue mich auf die erste richtige Tour bei etwas freundlicherem Wetter und mit viel Zeit und Muße.


neue Fotos - FINEART

 

 

 

Die folgenden Bilder sind aus diesem Foto einer Cosmea-Blüte entstanden.

Ich habe die Blüte vor weißem Hintergrund stark überbelichtet, um die Zartheit zu unterstreichen, und dabei Wert darauf gelegt, Kontrast, Farbsättigung und Schärfe in der Blüten-Mitte beizubehalten. Alles andere hat sich dann einfach entwickelt...


most beautiful rooftop in Berlin-Neukölln


Der 'Klunkerkranich' ist Café, Restaurant, Bar, Kulturtreffpunkt in einem, vor allem aber ein urgemütlicher Garten über den Dächern Neuköllns. Erreichbar über das Parkhaus eines Shopping-Centers, die letzte Etage dann zu Fuß.

 

Bei klarem Himmel kann man hier weit über die Stadt sehen. Besonders schön ist es natürlich bei warmen Temperaturen. Lauschige Plätzchen und chillige Musik laden zum Entspannen ein. 

 

Ich habe hier heute einen kurzen Stopp eingelegt und dabei natürlich auch ein paar Fotos gemacht.


Photokina Köln

19. bis 21. Sept. 2014 

Im Flieger Richtung Köln


Eigentlich hatte mich die Photokina noch nie besonders gereizt, ist doch die Anreise recht weit und alles in allem ein teurer Spaß. Daran hat sich in diesem Jahr nicht etwa etwas geändert, nein -  aber mit einer Einladung zu einem VIP-Empfang von Olympus ist das natürlich ein ganz anderer Anreiz.

Zu dieser Einladung bin ich über einen Fotowettbewerb im Oly-Forum gekommen.


Hier bin ich in einer ganz besonderen Halle:

Der größte Fotoglobus der Welt. 38.935 Fotos wurden online eingereicht und dann  auf den Boden der Halle gezogen.

Eine wunderbare Reise durch die Weltfotografie.

Wer sein(e) eigene Fotos ausfindig machen möchte, braucht allerdings schon eine Portion Ausdauer. 


Mehr informationen hier: Photoglobus


Ich bin beeindruckt, von dem, was die gesamte Branche an Neuigkeiten zeigt, schnuppere in den einen oder anderen Vortrag hinein und spüre vor lauter Begeisterung noch gar nicht, dass die Füße mit Blasen übersät sind. Das kommt dann mit einem Schlag viel später... ;-)

Und jetzt ist es endlich so weit!

Wir sitzen in den heiligen Räumen von Olympus. 20 Forums-Mitglieder lernen sich, sofern nicht längst geschehen, persönlich kennen. Wunderbar, endlich auch Gesichter hinter den netten Chats der Vergangenheit zu erleben.


Wir erhalten einen Überblick über die bisherige und künftige Entwicklung von Olympus auf dem spiegellosen Markt. Natürlich kein Insider-Wissen, aber doch interessante Informationen.

Eine sehr nette Veranstaltung, herzlichen Dank dafür!!

Ja, und dann passiert etwas, was eine große Gefahr für den Sparstrumpf werden wird:

Ich nehme das neue 40-150mm f2.8 in der Hand (...) und es macht zoom!! 

Die Euphorie der meisten Olys nicht verstehend, habe ich diese in den letzten Wochen gar etwas belächelt... So ein riesen Teil, dieser Preis... Nichts, absolut GAR NICHTS für mich! Und jetzt? Alles anders, von einer Minute auf die andere. Nein, nicht alles, der Preis, der ist leider immer noch da. 

Ein spannendes Wochenende neigt sich dem Ende zu. Die Erschöpfung ist groß, der Kopf noch voll ungeordneter Eindrücke. Aber eines steht fest: Es war klasse und hat sich in jedem Fall gelohnt!


new urban exploration

 

Ein Sonntag auf dem Gelände einer ehemaligen Konsumgenossenschaft in Berlin-Lichtenberg.

Wir haben hier so ziemlich jeden Winkel - von Keller bis Dach - unter die Lupe (oder besser: vor die Linse) genommen. Am Ende des Tages war die Ausbeute fast so groß wie die Erschöpfung...

 

 

Die Aufnahmen sind komplett ohne Blitz entstanden. In den stockfinsteren Kellerräumen haben wir LED-Lampen zu Hilfe genommen. Hier sind wir trotzdem teilweise auf Belichtungszeiten von mehr als einer Minute gekommen. Stativ war überall - außer auf dem Dach - im Einsatz. 

 


 Fotos gibt es in der Galerie zu sehen


Nachtrag (22.09.2014):

 

 

Ich habe trotz aller Begeisterung einige Zeit gebraucht, die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Auf den Dächern rumturnen, war kein Problem. Leide nicht unter Höhenangst. Ein paar Schrammen (ich hasse Handschuhe...) natürlich auch nicht. Aber der eine Kellerbereich wirkte doch nach. Trotz Taschenlampen ein Tasten entlang der Wände in extrem stickig warmer Luft. Anspannung, was uns im nächsten Raum erwarten würde und die ganze Zeit über konzentriert. Nachdem der Einstieg schwierig genug zu finden war, wollten wir ja schließlich den Weg zurück nicht auch so lange suchen müssen.

Und dann dieser Stalker-Raum... Natürlich war hier nur ein 'Künstler' am Werk, aber die Stimmung war sowas von beklemmend, dass mir beinahe die Luft weg blieb und ich mich als Hauptdarstellerin eines Horrorfilmes fühlte...


altes RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain

 

 

Sonntags ist die schönste Zeit, über das alte RAW-Gelände zu streifen. Schätze (...) auf dem Flohmarkt ergattern, leckere Kleinigkeiten schlemmen, Musik hören und Chillen.

 

Na ok..., ab und an jedenfalls ;-)



zu den Fotos



I love you to bits...

Mini-Mann muss wieder herhalten - Fotoshooting mit Schildkröte Herkules.

So ganz geheuer ist ihm das nicht. Wie man sehen kann, auch nicht zu Unrecht.

Oh oh... Oder besser: AUA!!

 

Mini-Man has to serve for photoshooting with turtle Hercules.
He feels a little bit uneasy about it. And you can see he's dead right.

oh oh... Or rather: Outch!!



Mini beim public viewing


Auf der Fan-Meile vor dem Brandenburger Tor in Berlin.


Achtung! Das Betreten ist streng verboten!!

 

 

Wo treibt sich denn Mini hier nur 'rum...??

Mitten in der ehemaligen Lungenheilanstalt Beelitz-Heilstätten. Dabei hängen doch überall unzählige Verbotsschilder an Zäunen und Türen...

Nun gut, es soll wohl mal ein Abenteuer werden!

 

Feste Schuhe an? - Ja.

Dicke Jacke (Mensch ist das hier drinnen kalt)? - Ja.

Taschenlampe (wir wollen ja schließlich auch irgendwie in den Keller)? - Ja.

Fotorucksack? - Na klar! Blöde Frage!!

Dann los!
Es ist eine Mischung aus brennender Neugier und einer gehörigen Portion Respekt vor den zerfallenden Gemäuern. Richtig gruselig sind die Kellergänge. Stockfinster! Ohne Taschenlampe geht hier gar nichts. Und immer auf der Hut, um nicht durch den Boden zu brechen oder ein Stück herabfallender Decke abzubekommen. Na ja, und dann immer schön leuchten, damit auch alle Ratten (nein, es war doch nur eine fette Kröte...) und was da vielleicht sonst alles so rumkriecht, Bescheid wissen und sich verstecken können (oh ja bitte, unbedingt!!). Nach mehr als 5 Stunden und einigen Hustenattacken sind wir fix und fertig und wollen nur noch unter die Dusche! Viele Eindrücke und das Gefühl so etwas viel zu selten zu machen, nehmen wir mit nach Hause.

 

Hier eine kleine Fotoauswahl. Mehr Fotos gibt es in S/W hier.


spotlight...

Ein neues Teil in der Fototasche...

Die Taschenlampe kommt nicht nur zum lightpainting, sondern vielmehr als Effektstrahler bei den Makros immer häufiger zum Einsatz. Bisher lag sie dabei entweder auf einem Kirschkernkissen oder musste von jemand anderes gehalten werden. Beides eines wackelige Angelegenheit.

Jetzt hat Mini-Mann die Lösung parat: eine Taschenlampenhalterung mit eigenem kleinen Kugelkopf, die einfach auf ein Stativ (hier das kleinste, das wir haben) geschraubt wird.

Mini steht zwar bei der Generalprobe im Rampenlicht, Mini-Mann ist jedoch der Star!


Mini auf Bienenjagd...

Armer Mini-Mann! Was erduldet er doch alles, nur damit Mini endlich diese Biene ablichten kann.

Ganz nach dem Motto: Hauptsache sie ist glücklich und strahlt weiter über das ganze Gesicht!


because I'm happy...

 

 

Nach nur 6 Tagen ist die E-M1 wieder aus dem Service zurück. Mini ist glücklich und der Familienfrieden ist wieder hergestellt.

Herzlichen Dank an Olympus für diese Leistung!

 


Mini so sad...!

 

Mini ist furchtbar unglücklich!

Die E-M1 musste zum Service, weil das eine Einstellrad Kontaktschwierigkeiten hat.

Einziger Trost: Die Kamera wird schön gereinigt zurückkommen. Das ist nach dem Sturm am Strand in Zingst ganz praktisch...


my friend Mini

 

Hier siehst du meine Freundin Mini.

Ich habe sie vor langer Zeit in einem Spielwarengschäft entdeckt und seit dem ist sie meine treue Begleiterin auf allen Ausflügen.

 

Heute durfte sie ihre kleine alte Kamera gegen eine neue Olympus austauschen.

Merry Christmas Mini!

 

 

 

Mini hat auch einen Mann. Manchmal darf er mit auf ihre Fototouren, dann trägt er ihre Handtasche.