Glück und Leid

Ich war in den letzten Wochen so dermaßen berauscht vom Glück des Wiedersehens und von dem Anblick der Jungen, dass ich erst jetzt anhand der Fotos wirklich registriere, wie schlimm und mitgenommen Foxy wirklich aussieht. Ja natürlich, es war nicht zu übersehen, dass sie dünn geworden war. Aber SO sehr...?!?!

 

Wie so oft im Leben, ist es auch hier eine Frage der Aufmerksamkeit und reine Betrachtungsweise, was wir sehen.

Dieser Vergleich macht es deutlich: Aus passender Perspektive, mit schönem Licht und nur auf einen Teil des Tieres fokussiert, sehen wir einen schönen, schlanken Fuchs. Daneben, der Fuchs komplett betrachtet, können einem die Tränen kommen, so schlimm sieht sie aus.

Was mich derzeitig noch beruhigt, ist die Tatsache, dass sie sich völlig normal verhält. Kein Kratzen, keine sichtbare Schwächung, normale Bewegungsabläufe und vor allem ein klarer Blick. Der Fellwechsel mag diesen Anblick auch noch verstärken.

Ich habe an der einen oder anderen Stelle den Hinweis bekommen, dass ich sie ja mit Futter aufpäppeln könnte. Nein, so gerne ich das tun würde, es wäre langfristig keine wirklich Hilfe für den Fuchs. Sie muss (und wird!!) das alleine schaffen. Schlimm genug, dass es in der Stadt einige Futterstellen gibt, wo Füchse, Wildschweine und Co. wie Haustiere betüddelt werden.