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Dem Fuchs ins Maul geschaut...

Auch wenn ich bereits bei unserem letzten Treffen sagte, dass ein Höhepunkt an Zutrauen erreicht war, habe ich im Stillen doch gehofft, die Nähe nochmals steigern zu können. Aber weit gefehlt. Der Fuchs weiß ganz genau, was er mag und was nicht. Also musste ich mit dem vorlieb nehmen, was er mir bot. Und das war heute eher eine große Klappe aus etwas Entfernung und nicht, wie erträumt, eine Kuschelstunde. Aber was predige ich immer: Füchse sind keine Haustiere, sondern Wildtiere. Und das sollen sie auch bleiben. 

Wobei ich natürlich gegen eine ganz kleine Ausnahme in Abständen, so quasi nur für mich, auch nichts einzuwenden hätte... ;-)

Nun denn, machen wir eine kleine Lehrstunde daraus...

Das Gebiss des Fuchses besteht aus 42 Zähnen (oben 20, unten 22). Da der Fuchs beinahe ein Allesfresser ist, hat er ein vielseitiges Mundwerkzeug. Mit seinen Schneidezähnen zerkleinert er Nüsse und andere Fruchtschalen, pflückt Beeren von den Sträuchern und zieht Würmer aus dem Boden. Wie der Name schon sagt, fängt, tötet und zerlegt er lebende Beute, wie z.B. Kaninchen mit seinen scharfen Fangzähnen. Mit den Backenzähnen oder Reißzähnen zermalmt er schließlich Knochen und Knorpel.

Und die Nase ist zum Riechen da ;-) Übrigens soll sie 400 mal besser funktionieren, als die des Menschen.