Mein Mädchen...

 

 

Darf ich vorstellen, die beste Tochter der Welt.

Und außerdem die geduldigste und  kritischste Ratgeberin bei der Auswahl meiner Fotos. Eine kreative und phantasievolle Hilfe, wenn mir die Ideen ausgehen.

Die verständnisvollste Person, wenn ich mal wieder mit der Kamera die Zeit vergesse und der Kochtopf deshalb leer bleibt. Und heute, eine neue Erfahrung für uns beide, mein Lockvogel. 


Ich habe in letzter Zeit einige Male das Glück gehabt, Meisen mit ein wenig Futter auf meine Hand zu locken und dann über das Smartphone die Kamera auszulösen. Eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Auf der einen Hand ein Vögelchen, in der anderen Hand das Smartphone, dann auch noch die richtige Position vor der (hoffentlich korrekt eingestellten) Kamera finden und schön stillhalten. Es hat funktioniert. Also dachte ich mir, jetzt kann Stufe zwei starten.

 

Meine Vorstellung war die, meiner Tochter Vogelfutter auf den Kopf zu streuen und zu warten, bis sich ein Vogel niederlässt.

Ich weiß nicht, woran es lag, aber wir hatten keinen Erfolg. Die Meisen flogen immer wieder auf die Hände, versuchten dort sogar das Tütchen mit dem Futter zu ergattern, nicht aber auf den Kopf. Wir müssen wohl noch weiter üben.