Fotos für die Tonne

Ich war am Sonntag früh mit dem Rad am ehemaligen Grenzweg unterwegs. Eigentlich wollte ich die ersten Sonnenstrahlen nutzen und ein paar Fotos von den Wiesen und Feldern machen. Ich hatte dabei eine genaue Vorstellung vor Augen: Zarte Farben bei leichtem Frühnebel, Raureif unter den goldenen Strahlen der aufgehenden Sonne. Stimmungsvoll. Romantisch. Verträumt.


Vor Ort sah es dann doch leider ganz anders aus. Alles grau in grau und dunstig trübe. Ganze vier Fotos habe ich verschossen. Ja, verschossen. Für die Tonne sozusagen. 

Nun ist es so, dass ein Foto, das ich nicht so aufnehmen konnte, wie ich es mir vorgestellt hatte, bei mir nicht sofort in die Tonne kommt, sondern gequält wird, d.h. es muss ein 'kreatives Rumprobieren' in Photoshop & Co. erdulden und sich neu stylen lassen (ja, manchmal geht ein Styling auch in die Hose). Heraus kommt regelmäßig etwas völlig anderes, als ursprünglich vorgesehen. Und so erging es auch diesen vier Fotos:

Auf diese Art lerne ich nebenbei ganz unkonventionell Möglichkeiten der Bildbearbeitung kennen, auch wenn die Methoden sicher nicht ganz lehrbuchmäßig sind...