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new urban exploration

 

Ein Sonntag auf dem Gelände einer ehemaligen Konsumgenossenschaft in Berlin-Lichtenberg.

Wir haben hier so ziemlich jeden Winkel - von Keller bis Dach - unter die Lupe (oder besser: vor die Linse) genommen. Am Ende des Tages war die Ausbeute fast so groß wie die Erschöpfung...

 

 

Die Aufnahmen sind komplett ohne Blitz entstanden. In den stockfinsteren Kellerräumen haben wir LED-Lampen zu Hilfe genommen. Hier sind wir trotzdem teilweise auf Belichtungszeiten von mehr als einer Minute gekommen. Stativ war überall - außer auf dem Dach - im Einsatz. 

 


 Fotos gibt es in der Galerie zu sehen


Nachtrag (22.09.2014):

 

 

Ich habe trotz aller Begeisterung einige Zeit gebraucht, die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Auf den Dächern rumturnen, war kein Problem. Leide nicht unter Höhenangst. Ein paar Schrammen (ich hasse Handschuhe...) natürlich auch nicht. Aber der eine Kellerbereich wirkte doch nach. Trotz Taschenlampen ein Tasten entlang der Wände in extrem stickig warmer Luft. Anspannung, was uns im nächsten Raum erwarten würde und die ganze Zeit über konzentriert. Nachdem der Einstieg schwierig genug zu finden war, wollten wir ja schließlich den Weg zurück nicht auch so lange suchen müssen.

Und dann dieser Stalker-Raum... Natürlich war hier nur ein 'Künstler' am Werk, aber die Stimmung war sowas von beklemmend, dass mir beinahe die Luft weg blieb und ich mich als Hauptdarstellerin eines Horrorfilmes fühlte...